Demenz und Morbus Alzheimer: Behandelbare Demenzen

Verschiedene Demenzformen sind ursächlich behandelbar, das heißt sie können ganz oder teilweise geheilt werden. Dazu gehören etwa Demenzsyndrome, die durch: Werden hier schnell die richtigen medizinischen Maßnahmen ergriffen, kann man mit einer teilweisen oder vollständigen Rückbildung der Symptome rechnen oder ihr Fortschreiten aufhalten.

Depression kann sich mit ähnlichen Symptomen äußern

Ein besonderes diagnostisches Problem ist die Unterscheidung einer Demenz von einer schweren Depression. Depressionen können bei älteren Menschen auch sehr ausgeprägte Störungen des Gedächtnisses und anderer geistiger Funktionen verursachen. In diesem Fall führt die medikamentöse Behandlung mit Antidepressiva (Medikamente gegen die Depression) nicht nur zu einer Normalisierung der Stimmungslage, sondern auch zu einer deutlichen Besserung der geistigen Leistungsfähigkeit.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 17.02.2015
  • Autor/in: Dr. phil. Dipl.-Psych. Gernot Lämmler, leitender Neuropsychologe am EGZB; Dipl.-Psych. Stefan Mix, stellv. leitender Neuropsychologe am EGZB; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
  • Quellen: G. Lämmler, J. Herms und B. Hanke: Demenz. In E. Steinhagen-Thiessen und B. Hanke (Hrsg.): Neurogeriatrie auf einen Blick, Blackwell-Verlag 2003
  • G. Krämer: Alzheimer Krankheit -Antworten auf die häufigsten Fragen, Reihe TRIAS ärztlicher Rat, Georg Thieme Verlag 2000
  • Universität Witten/Herdecke: Leitlinie für Betroffene, Angehörige und Pflegende: Demenzkrankheit (Alzheimer und andere Demenz-Formen) (http://www.patientenleitlinien.de/Demenz/demenz.html)
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