Unbehandelt führt das Cor pulmonale schnell zum Tod

Patienten mit Cor pulmonale sind deutlich eingeschränkt in ihrer Leistungsfähigkeit, nur wenige können noch Einkäufe erledigen, viele benötigen Hilfe im Haushalt. Die Gefahr, pflegebedürftig zu werden, ist relativ groß.

Die Prognose hängt beim Cor pulmonale unter anderem von der Konstitution und dem Lebensstil ab. Wenn ein Patient etwa das Rauchen sofort aufgibt, wird sich sein Zustand eher verbessern. Grundsätzlich ist die Lebenserwartung beim Cor pulmonale allerdings deutlich verringert. Deshalb ist es wichtig, bereits eine chronisch obstruktive Bronchitis (COPD), die meist Ursache für das Cor pulmonale ist, rechtzeitig und konsequent – einschließlich Raucherentwöhnung – zu behandeln. Doch auch bei einem bestehenden Cor pulmonale ist eine konsequente Behandlung hinsichtlich der Lebenserwartung sinnvoll.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 13.11.2014
  • Autor/in: Dr. Beate Effertz, Ärztin für Allgemeinmedizin, Charité, Universitätsmedizin - Berlin; Kirsten Gaede, Medizinjournalistin, Charité, Universitätsmedizin - Berlin
  • Quellen: Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (2007): Diagnostik und Therapie der chronischen pulmonalen Hypertonie (http://leitlinien.dgk.org/files/2007_Leitlinie_chronische_pulmonale_Hypertonie.pdf)
  • Mitteldeutsche Gesellschaft für Pneumologie und Thoraxchirurgie (http://www.mdgp.de/wichtige-lungenerkrankungen/cor-pulmonale/)
  • Leitlinien der WHO zur COPD
  • Universität Köln, Klinik III für Innere Medizin, Herzzentrum: Rechtsherzinsuffizienz – Diagnostik und Therapie (http://www.uniklinik-herzzentrum.de/de/kardiologie/aktuelles/vortraege-1/vortrag-pd-dr-michels-was-ist-neu-2012)
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