Sport ist für COPD-Patienten ein guter Begleiter – Tipps zum richtigen Training
Sport oder eine sonstige körperliche Betätigung können COPD-Patienten nach einer akuten Exazerbation nicht nur wieder schneller auf die Beine helfen, sie sollten auch ein ständiger Begleiter von COPD-Patienten sein.
Eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) stellt das gemeinsame Vorliegen der beiden Krankheitsbilder chronische Bronchitis und Lungenemphysem dar. Bei Patienten ist wegen der Atemproblemen bei körperlichen Anstrengungen oftmals über Jahre hinweg ein Bewegungsmangel entstanden. Anfänglich sollten die Betroffenen nicht einfach auf eigene Faust tätig werden, sondern zunächst ihren Arzt konsultieren und mit diesem besprechen, in welcher Form sie Sport treiben können. Wenn aber u.a. die Lungenfunktion überprüft und entsprechend die Belastbarkeit festgelegt wurde, steht den Leibesertüchtigungen nichts mehr im Wege. Die Lungenfunktion kann zwar nicht direkt durch das Training verbessert werden, die Leistungsfähigkeit des Betroffenen insgesamt aber schon.
Eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) stellt das gemeinsame Vorliegen der beiden Krankheitsbilder chronische Bronchitis und Lungenemphysem dar. Bei Patienten ist wegen der Atemproblemen bei körperlichen Anstrengungen oftmals über Jahre hinweg ein Bewegungsmangel entstanden. Anfänglich sollten die Betroffenen nicht einfach auf eigene Faust tätig werden, sondern zunächst ihren Arzt konsultieren und mit diesem besprechen, in welcher Form sie Sport treiben können. Wenn aber u.a. die Lungenfunktion überprüft und entsprechend die Belastbarkeit festgelegt wurde, steht den Leibesertüchtigungen nichts mehr im Wege. Die Lungenfunktion kann zwar nicht direkt durch das Training verbessert werden, die Leistungsfähigkeit des Betroffenen insgesamt aber schon.
COPD-Patienten sollten sich an eine ambulante Lungensportgruppe wenden
In Deutschland gibt es ambulante Lungensportgruppen. Sie sind insbesondere für Betroffene mit einer leichtgradigen chronisch obstruktiven Lungenerkrankung gut geeignet. Ein speziell fortgebildeter Übungsleiter übernimmt hier die Anleitung. Sofern die Krankheit bereits mittelschwer ist, kann der Sport in einer solchen Lungensportgruppe, in der normalerweise auch viele Asthmatiker sind, für einen COPD-Patienten bereits zuviel sein. Dann bietet sich eher eine ambulante Rehabilitationsgruppe an. Gibt es in Ihrer Nähe keine solche Gruppe und möchten Sie als COPD-Betroffener trotzdem in einer solchen Gruppe unter Anleitung Sport betreiben, so steht der Eigeninitiative, eine eigene Gruppe zu gründen, normalerweise nichts im Weg. Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt darüber.
Manchmal kann als Einstieg für ein dauerhaftes körperliches Training der initiale Aufenthalt in einer Rehaklinik mit drei bis fünf Trainingseinheiten pro Woche sinnvoll sein. Dies gilt auch, wenn jemand besonders schwer von der COPD betroffen ist, denn dann ist eine intensive ärztliche Aufsicht während des Trainings unabdingbar.
Manchmal kann als Einstieg für ein dauerhaftes körperliches Training der initiale Aufenthalt in einer Rehaklinik mit drei bis fünf Trainingseinheiten pro Woche sinnvoll sein. Dies gilt auch, wenn jemand besonders schwer von der COPD betroffen ist, denn dann ist eine intensive ärztliche Aufsicht während des Trainings unabdingbar.
Sport und COPD: Zehn Trainings-Regeln
Die American Association for Respiratory Care gibt folgende Hinweise für Patienten mit COPD, die körperlich Trainieren und Sport machen wollen:
1. Machen Sie sich vor dem Üben warm. Zu Beginn sollten Sie zunächst längere Zeit Stretching-Übungen machen, oder wenn Sie planen zu laufen, die ersten fünf bis zehn Minuten sehr langsam laufen.
2. Setzen sie sich erreichbare Ziele. Beginnen Sie mit einem Ziel, von dem Sie wissen, dass Sie es erreichen können. Entwickeln Sie sich dann fort, können Sie Ihre Ziele höher stecken. Sie sollten wöchentlich zwei bis vier Mal für 20 bis 30 Minuten aktiv werden. Das kann für die erste Woche bedeuten, nur fünf Minuten zu trainieren, in der zweiten dann mit zehn Minuten weiterzumachen.
3. Wechseln Sie Ihre Tätigkeiten. Dafür eignen sich Schwimmen, Walken, Oberkörpertraining zum Unterstützen der Atemhilfsmuskulatur, Aerobic auf niedrig angesetztem Niveau. Wenn Sie erst anfangen, sich zu langweilen, werden Sie nicht bei der Stange bleiben.
4. Wählen Sie Übungen aus, die Ihnen Spaß machen. Manchmal dauert es etwas länger, bis man für sich die richtige Sportart findet. Jeder braucht dabei die für seinen ganz persönlichen Lebensstil geeignete.
5. Üben Sie gemeinsam mit Bekannten. So kann man sich gegenseitig motivieren und während der Übungen sprechen, das garantiert meistens, dass man nicht übertreibt.
6. Finden Sie keine Entschuldigungen, sondern machen Sie! Jede Übung bzw. körperliche Aktivität ist besser als keine. Beginnen Sie langsam, wenn Sie dann merken, dass Ihnen das Üben gut tut, werden Sie schon von selbst mehr machen. Aber beginnen Sie einfach.
7. Nehmen Sie sich die Zeit, nach dem Üben wieder langsam abzukühlen. Gut ist dies durch Walken oder Schwimmen in langsamerem Tempo oder auch durch Stretching erreichbar.
8. Hören Sie auf, wenn Sie Probleme bekommen. Das gilt für Schwindel, Herzklopfen, Atemnot und jede Art von Schmerzen während des Übens. Sollte es Ihnen dabei auffallend schlecht gehen, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt aufsuchen oder im schlimmsten Fall einen Notarzt rufen.
9. Bestimmen Sie Ihr eigenes Tempo. Sie konkurrieren mit niemandem und nur Sie selbst wissen wirklich, welches Tempo Ihnen gut tut.
10. Belohnen Sie sich. Egal wie klein die selbst gesteckten Ziele sind, belohnen Sie sich, wenn Sie sie erreichen.
1. Machen Sie sich vor dem Üben warm. Zu Beginn sollten Sie zunächst längere Zeit Stretching-Übungen machen, oder wenn Sie planen zu laufen, die ersten fünf bis zehn Minuten sehr langsam laufen.
2. Setzen sie sich erreichbare Ziele. Beginnen Sie mit einem Ziel, von dem Sie wissen, dass Sie es erreichen können. Entwickeln Sie sich dann fort, können Sie Ihre Ziele höher stecken. Sie sollten wöchentlich zwei bis vier Mal für 20 bis 30 Minuten aktiv werden. Das kann für die erste Woche bedeuten, nur fünf Minuten zu trainieren, in der zweiten dann mit zehn Minuten weiterzumachen.
3. Wechseln Sie Ihre Tätigkeiten. Dafür eignen sich Schwimmen, Walken, Oberkörpertraining zum Unterstützen der Atemhilfsmuskulatur, Aerobic auf niedrig angesetztem Niveau. Wenn Sie erst anfangen, sich zu langweilen, werden Sie nicht bei der Stange bleiben.
4. Wählen Sie Übungen aus, die Ihnen Spaß machen. Manchmal dauert es etwas länger, bis man für sich die richtige Sportart findet. Jeder braucht dabei die für seinen ganz persönlichen Lebensstil geeignete.
5. Üben Sie gemeinsam mit Bekannten. So kann man sich gegenseitig motivieren und während der Übungen sprechen, das garantiert meistens, dass man nicht übertreibt.
6. Finden Sie keine Entschuldigungen, sondern machen Sie! Jede Übung bzw. körperliche Aktivität ist besser als keine. Beginnen Sie langsam, wenn Sie dann merken, dass Ihnen das Üben gut tut, werden Sie schon von selbst mehr machen. Aber beginnen Sie einfach.
7. Nehmen Sie sich die Zeit, nach dem Üben wieder langsam abzukühlen. Gut ist dies durch Walken oder Schwimmen in langsamerem Tempo oder auch durch Stretching erreichbar.
8. Hören Sie auf, wenn Sie Probleme bekommen. Das gilt für Schwindel, Herzklopfen, Atemnot und jede Art von Schmerzen während des Übens. Sollte es Ihnen dabei auffallend schlecht gehen, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt aufsuchen oder im schlimmsten Fall einen Notarzt rufen.
9. Bestimmen Sie Ihr eigenes Tempo. Sie konkurrieren mit niemandem und nur Sie selbst wissen wirklich, welches Tempo Ihnen gut tut.
10. Belohnen Sie sich. Egal wie klein die selbst gesteckten Ziele sind, belohnen Sie sich, wenn Sie sie erreichen.
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