COPD: Lungenemphysem oder chronische Bronchitis machen das Atmen schwer
COPD steht für die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, wobei der Begriff eine Abkürzung für die englische Version "chronic obstructive pulmonary disease" ist. Sichtbare Symptome der Krankheit sind Husten und Atemnot. Eine COPD besteht aus der Kombination zweier Krankheiten:
- dem Lungenemphysem und
- der chronischen Bronchitis.
Charakteristisch für die COPD: die Obstruktion
Charakterisiert ist die COPD durch eine Einengung der Atemwege, die so genannte Obstruktion. Diese Verengung der Bronchien wird durch eine Verkrampfung der Bronchialmuskulatur ("Bronchospasmus"), durch ein Anschwellen der Bronchialschleimhaut und durch eine krankhaft erhöhte Schleimproduktion hervorgerufen. Die COPD ist eine chronische Lungenkrankheit, der Verlauf kann nur bedingt aufgehalten werden. Da eine Heilung der Krankheit nicht möglich ist, können die Symptome im Verlauf immer wieder nur gelindert werden.
COPD bald dritthäufigste Todesursache weltweit?
Die COPD ist schon heute in den USA die vierthäufigste Todesursache. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass sie im Jahr 2020 weltweit zur dritthäufigsten Todesursache werden wird. Allein in Deutschland leiden heutzutage ca. acht Millionen Menschen an COPD. Vor allem ältere Menschen zwischen 50 und 70 Jahren sind von der Erkrankung betroffen.
Therapie der COPD
Da das Rauchen den Hauptrisikofaktor für die Entstehung einer COPD darstellt, ist es wichtig, dass bei Betroffenen nicht nur die chronisch obstruktive Lungenerkrankung behandelt wird, sondern dass sie auch das Rauchen dauerhaft aufgeben. Nikotinersatzstoffe, aber auch eine Verhaltenstherapie können hierbei helfen. Daneben gehören körperliche Bewegung, Atemgymnastik und eine gesunde Ernährung zu einer erfolgreichen COPD-Therapie. Auch Medikamente können die Symptome einer COPD lindern. Bei schwerer COPD kann eine kurzfristige oder auch langfristige Sauerstoff-Therapie nötig werden.





