Colitis ulcerosa: Ratgeber und Selbsthilfe

Menschen, die an Colitis ulcerosa leiden, müssen in der Regel keine spezielle Diät einhalten. Meistens ist der Appetit der beste Ratgeber. Lebensmittel, auf die der Patient Lust hat, verträgt er in der Regel auch.

Besonders Phasen, in denen keine akuten Beschwerden auftreten, können dazu genutzt werden, durch eine ausgewogene Vollwertkost einer Mangelernährung vorzubeugen. Denn zu einer Unterversorgung mit Nährstoffen kann es während eines akuten Krankheitsschubs durchaus kommen. Während eines solchen aktiven Schubes vertragen viele Patienten nur Trinknahrung. Um die entzündete Schleimhaut des Darms zu schonen, sollte sie ballaststoffarm und nicht blähend sein.

Stress und depressive Störungen haben negative Wirkung

Unklar ist bisher der Zusammenhang zwischen psychischer Stressbelastung und der Colitis ulcerosa. Der Einfluss von psychischen Faktoren auf die Entstehung der Krankheit ist wohl eher gering. Allerdings wirken sich Stress und depressive Störungen negativ auf die Erkrankung aus. Ob psychischer Stress als rezidivauslösender Faktor anzusehen ist, ist noch unklar. Da Colitis ulcerosa viele Bereiche des Lebens beeinflusst, kann die Krankheit aber zur psychischen Belastung werden. In diesem Fall ist therapeutische Hilfe in bestimmten Fällen nötig. In unserem Ratgeber finden Sie hilfreiche Adressen und Links zum Thema sowie ein Fallbeispiel.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 04.10.2016
  • Autor/in: Redaktion vitanet.de: Christian Grundmann, Dipl.-Biol., Medizinredakteur; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
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