Medikamente bei chronischer Bronchitis: Antibiotika

Oft sind an einem akuten Entzündungsschub (Exazerbation) der chronischen Bronchitis Bakterien beteiligt. Meist handelt es sich dabei um Haemophilus influenzae oder Streptococcus pneumoniae. In diesen Fällen können Antibiotika helfen.

Die Therapie mit Antibiotika sollte nach Anweisung des Arztes und am besten nach bakteriologischer Untersuchung des Auswurfs durchgeführt werden. Meist dauert sie fünf bis sieben Tage lang.

Antibiotika nur bei bakterieller Infektion wirksam

Antibiotika sind nur wirksam, wenn auch tatsächlich eine bakterielle Infektion vorliegt. Denn gegen Viren helfen diese Medikamente nicht. Häufig kann die Farbe des Auswurfs (gelb beziehungsweise grün) einen Hinweis darauf geben, ob es sich um eine bakterielle Infektion handelt. Als sicherer Beweis dafür, dass Bakterien die Ursache der Erkrankung sind, dient verfärbter Auswurf jedoch nicht. Sicher ist nur eine bakteriologische Untersuchung des Schleims durch eine Sputumuntersuchung.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 13.02.2017
  • Autor/in: Redaktion vitanet.de: Nina Prell, Medizinredakteurin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
  • Quellen: Berufsverband der Pneumologen (www.lungenaerzte-im-netz.de): Chronisch obstruktive Bronchitis
  • Ärzteblatt.de: Weißes Sputum spricht gegen Antibiotika (14.11.2011)
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