Therapie des Burnout-Syndroms

Da sich Symptome und Verlauf des Burnout-Syndroms von Patient zu Patient oft stark unterscheiden, ist es sinnvoll, auch die Therapie individuell anzupassen.

Beispielsweise sollte individuell entschieden werden, welche Form der Psychotherapie am besten zum jeweiligen Betroffenen passt. Dies ist sowohl von seiner Persönlichkeit, wie auch von seinen Beschwerden und Symptomen abhängig. Ebenfalls sollte mit dem Arzt besprochen werden, ob zusätzlich Medikamente wie Antidepressiva oder Arzneimittel gegen einzelne körperliche Symptome des Burnouts zum Einsatz kommen.

Eigeninitiative gefragt

Die Therapie des Burnout-Syndroms kann jedoch nie ohne ein ausreichendes Maß an Eigeninitiative gelingen. Menschen mit Burnout müssen sich ihrer Situation bewusst werden und ihren Alltag aktiv neu gestalten. Dazu eignen sich alle Maßnahmen, die auch zur Prävention des Erschöpfungssyndroms eingesetzt werden.

Wichtig ist es beispielsweise, zu einer gesunden Lebensführung zu finden. Dazu gehören eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und Schlaf oder das Vermeiden von Genussmitteln, wie Alkohol oder Nikotin. Zudem ist es sinnvoll, Hobbys außerhalb des Berufs zu pflegen und Entspannungstechniken zu erlernen. Im Beruf können Betroffene vermeiden, immer erreichbar zu sein oder Aufgaben an andere weitergeben.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 30.05.2014
  • Autor/in: Christina Wiener, Medizinredakteurin, vitapublic GmbH; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
  • Quellen: Faust, Volker: Das Burnout-Syndrom und seine Folgen. erschöpft – verbittert – ausgebrannt (2011)
  • Nelting, Manfred: Burnout: Wenn die Maske zerbricht (2010)
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