Ratgeber und Selbsthilfe bei Bulimie (Ess-Brech-Sucht)

Tipps für Angehörige

Angehörige eines Menschen mit Bulimie fühlen sich oft hilflos und zurückgewiesen. Erkrankte schämen sich meist für ihr Verhalten, möchten nicht darüber reden und blocken jeden Versuch der Konfrontation ab. Dennoch: Die Betroffenen brauchen die Unterstützung ihrer Freunde und Angehörigen – auch wenn sie es nicht zugeben wollen. Doch wie verhält man sich als Angehöriger richtig? Ist es besser, die Bulimie anzusprechen oder den Erkrankten mit dem Thema in Ruhe zu lassen?

Einer Bulimie beim eigenen Kind vorbeugen

Sicherlich können Sie Ihr Kind nie vollständig davor schützen, eine Bulimie (Ess-Brech-Sucht) zu entwickeln, doch Sie können viel dazu beitragen, einer Essstörung vorzubeugen. Denn der beste Schutz sind ein stabiles Selbstwertgefühl und gesundes Selbstvertrauen. Auch geregelte, gemeinsame Mahlzeiten, die die Lust am Essen vermitteln, senken das Risiko.

Hilfreiche Adressen und Links

Ob selbst Betroffener oder Angehöriger: Kompetente, auf Essstörungen spezialisierte Organisationen stehen Hilfesuchenden mit Rat und Tat zur Seite. Wenn Sie die Unterstützung und Hilfe von Experten annehmen, haben Sie den ersten Schritt bereits getan.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 09.06.2015
  • Autor/in: Anja Dolski, Medizinredakteurin, vitapublic GmbH; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Leitlinie: Diagnostik und Therapie der Essstörungen (http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/051-026l_S3_Diagnostik_Therapie_Essst%C3%B6rungen.pdf)
  • Universität Göttingen: Bulimia nervosa (http://www.psychosomatik.uni-goettingen.de/download/51%20Praktikum%20Bulimie.pdf)
  • Julius-Maximilians-Universität Würzburg: Infos zum Thema Essstörungen im Internet (http://www.uni-wuerzburg.de/fuer/beschaeftigte/beratung_und_hilfe/suchtberatung/infos_zum_thema/essstoerungen/)
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