Brustkrebs (Mammakarzinom): Weitere Risikofaktoren

Die proliferative Mastopathie, eine zunächst gutartige Vermehrung der Drüsenläppchen und des Bindegewebes, stellt einen Risikofaktor für Brustkrebs dar. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Zellen Atypien aufweisen, das heißt in ihrem Aussehen stark von gesunden Zellen abweichen. Das Risiko erhöht sich zusätzlich, wenn Brustkrebs-Erkrankungen in der Familie bekannt sind.

Ist eine Frau bereits an einer Brust an Brustkrebs erkrankt, besteht auch für die andere Brust ein erhöhtes Erkrankungsrisiko.

Mit höherem Lebensalter steigt die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 63 Jahren.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 16.05.2012
  • Autor/in: Dr. med. Gerlind Souza-Offtermatt, Ärztin und Medizinjournalistin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Krebsinformation des Deutschen Krebsforschungszentrums: Brustkrebs
  • Brustkrebsinfo: www.brustkrebs-berlin.de
  • Deutsche Krebsgesellschaft e.V.: Brustkrebs
  • Interdisziplinäre Leitlinie der Deutschen Krebsgesellschaft und der beteiligten medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften, 2008: Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms der Frau
  • Arbeitsgemeinschaft Bevölkerungsbezogener Krebsregister in Deutschland, Robert Koch-Institut Berlin: Krebs in Deutschland - Häufigkeiten und Trends, 8. Ausgabe, 2012
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