Brustkrebs (Mammakarzinom): Vitalstoffe

In den westlichen Industrieländern ist Brustkrebs sehr häufig. In Deutschland wird er pro Jahr bei zirka 45.000 Frauen diagnostiziert, mit steigender Tendenz. Ungünstige Lebens- und Ernährungsgewohnheiten können unter anderem zur Entwicklung von Brustkrebs beitragen.

Dazu gehören: 

Isoflavone:
Isoflavone zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und gleichen in ihrer Struktur den Östrogenen. Ihre Wirkung ist jedoch wesentlich schwächer. Wegen dieser östrogenen Wirkung sollten sie bei Frauen mit einem Risiko für die Entwicklung eines Mammakarzinoms nicht zusätzlich zugeführt werden.

Antioxidantien:
Bisher gibt es zwar keinen eindeutigen Nachweis, dass die Antioxidantien Vitamin A,C und E, ß-Carotin, Zink und Selen aufgrund ihrer Eigenschaft als Radikalfänger das Brustkrebsrisiko senken können. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung, die all diese Mikronährstoffe enthält, ist aber in jedem Fall richtig. Eine zusätzliche Zufuhr von Einzelstoffen wird zurzeit nicht empfohlen.

Bitte beachten Sie: Die Behandlung von Brustkrebs sollte grundsätzlich durch einen Arzt erfolgen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 12.10.2016
  • Autor/in: Dr. med. Petra Kittner-Schäfer; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Sven-David Müller: Mineralstoffe, Spurenelemente, Mengenelemente in der Therapie und Prophylaxe, Akademische Schriftenreihe, Grin Verlag 2011
  • DGE, Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr 2012
  • Statistisches Bundesamt, Statistisches Jahrbuch 2014
  • Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms, Leitlinienprogramm Onkologie, Juli 2012. Abrufbar unter: http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/032-045OL_l_S3__Brustkrebs_Mammakarzinom_Diagnostik_Therapie_Nachsorge_2012-07.pdf
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