Brustkrebs: Lexikon

  • Abtragung, Amputation; z.B. Ablatio mammae (operative Entfernung der Brust);
  • Von der Schleimhaut oder von Drüsengewebe ausgehende Wucherung, die zunächst gutartig ist, aber bösartig entarten kann.
  • eine „unterstützende“ Therapie, die zusätzlich zu der Primärtherapie (zum Beispiel Operation) eventuell noch vorhandene Tumorreste beseitigen soll. Das kann eine Strahlentherapie, Chemotherapie (Zytostatika) oder Hormontherapie sein.
  • Medikamente zur Brustkrebsbehandlung. Aromatasehemmer unterdrücken die Bildung der körpereigenen Östrogene, indem sie das Enzym Aromatase hemmen.
  • plastische Operation zum Wiederaufbau der Brust nach operativer Entfernung mittels implantierter Prothese oder körpereigenem Gewebe
  • medizinischer Ausdruck für Achselhöhle
  • mikroskopisch sichtbare Grenzschicht zwischen der Oberflächenschicht (Epithel) und dem darunter liegenden Bindegewebe. Solange ein Karzinom die Basalmembran nicht überschreitet, wird es als „Carcinoma in situ“ bezeichnet.
  • Gutartig. Im Gegensatz zu den bösartigen (malignen) Tumoren wachsen gutartige (benigne) Tumoren nicht über ein bestimmtes Gewebe oder Organ hinaus und bilden keine Tochtergeschwülste.
  • Brust erhaltende Therapie (Operation); bei der brusterhaltenden Therapie wird je nach Tumorgröße und Lage nur ein Teil der Brust entfernt.
  • Probeentnahme zur Diagnosestellung ohne Operation durch Feinnadelpunktion oder Stanzbiopsie
  • operativer Wiederaufbau der Brust nach Amputation
  • Unspezifischer Tumormarker, an dessen Abfall oder Anstieg man den Erfolg einer Behandlung messen kann. CEA wird im Blut bestimmt.
  • innerhalb der Oberflächenschicht (Epithelgewebe) wachsende Krebsgeschwulst mit sehr guten Heilungsaussichten
  • Mit einer Chemotherapie (Zytostatikatherapie) werden entartete Zellen behandelt. Dabei erhalten die Patienten Medikamente, die eine Hemmung des Zellwachstums oder der Zellteilung besonders schnellwachsender Tumorzellen hervorrufen. Da auch das Wachstum gesunder Zellen beeinträchtigt werden kann, kommt es zu Nebenwirkungen wie Haarausfall.
  • von den Milchgängen ausgehendes Karzinom
  • das Risiko gutartiger Veränderungen, bösartig zu entarten; einige Gewebeveränderungen in der Brust, z.B. die atypisch proliferierende Mastopathie haben ein erhöhtes Entartungsrisiko.
  • Innere oder äußere Körperoberflächen bedeckende Zellverbände.
  • Entnahme einer Gewebeprobe zur mikroskopischen Untersuchung mithilfe einer dünnen Kanüle.
  • gutartiger Tumor aus Binde- und Drüsengewebe
  • gutartiger Tumor aus Bindegewebe
  • Zusatzverfahren der Mammografie, bei dem die Milchgänge durch Kontrastmittelgabe sichtbar gemacht werden können
  • Neben den Östrogenen die zweite wichtige Klasse der weiblichen Geschlechtshormone. Als Bestandteil der „Antibabypille“ werden Gestagene als Verhütungsmittel eingesetzt. An der Brust wirken Gestagene den Östrogenen entgegen. Sie können in der Anti-Hormontherapie gegen Brustkrebs eingesetzt werden.
  • Medikamente, die in der (Anti)-Hormontherapie gegen Brustkrebs eingesetzt werden; sie hemmen die Hormonbildung in den Eierstöcken.
  • Die Einstufung von Tumoren nach ihrer Bösartigkeit. Der Tumor wird anhand des Differenzierungsgrads seiner Zellen von G1 bis G4 klassifiziert. Je geringer der Differenzierungsgrad der Tumorzellen (zum Beispiel G4), desto bösartiger ist ein Tumor, weil er schneller und aggressiver wächst. Gesunde Zellen sind gut differenziert.
  • Bindungsstelle auf der Oberfläche von Krebszellen; durch die Bindung des Wachstumsfaktor HER2 an diesen Rezeptor wird das Tumorwachstum stimuliert. Diese Rezeptoren treten bei etwa 25 % aller Brustkrebstumore auf und sind für eine spezielle Antikörpertherapie empfänglich.
  • Entnahme einer Gewebeprobe unter örtlicher Betäubung und Ultraschallkontrolle mit einer Stanznadel; die gewonnenen Gewebeproben sind größer als bei der Feinnadelpunktion und sagen deshalb mehr darüber aus, ob eine Gewebeveränderung bösartig ist.
  • Spezielle Andockstellen für Hormone auf der Oberfläche von Krebszellen. Ist ein Tumor „rezeptorpositiv", kann eine (Anti)-Hormontherapie durchgeführt werden, was die Prognose verbessert.
  • Genauer: Anti-Hormontherapie, da die Hormonausschüttung gebremst werden soll. Behandlungsmöglichkeit bei Brustkrebs, falls die Krebszellen Hormonrezeptoren haben; durch die (Anti)-Hormontherapie wird die Wachstum-stimulierende Wirkung des Hormons Östrogen unterbunden.
  • eine besondere Form des Brustkrebses, die mit Rötung, Schwellung und Erwärmung der Brust einhergeht
  • Wachstum von Tumorgewebe in das umgebende Gewebe.
  • Vom Epithel ausgehender bösartiger Tumor.
  • Bezeichnung für eine herabgesetzte blutbildende Funktion des Knochenmarks. Häufige Nebenwirkung bei Chemotherapie.
  • Nuklearmedizinisches Verfahren zur Darstellung der Knochenbeschaffenheit. Es wird eine gering radioaktive Substanz in die Vene gespritzt und dessen Verteilung innerhalb des Knochens verfolgt. Wird zum Nachweis von Knochenmetastasen angewendet.
  • Ein bösartiger Tumor, der seinen Ursprung in den Milchgängen (Lobuli) der Brust hat.
  • Wiederauftreten der Krankheit am gleichen Ort
  • brusterhaltendes Operationsverfahren, bei dem lediglich ein Teil der Brust inklusive Tumor und angrenzendes Gewebe entfernt wird (Teilresektion)
  • medizinischer Ausdruck für die Brust
  • medizinischer Ausdruck für Brustkrebs
  • Ultraschalluntersuchung der Brust
  • Eine medikamentöse Therapie vor einer Operation, zum Beispiel bei Brustkrebs. Sie dient dazu, den Tumor präoperativ zu verkleinern, damit brusterhaltend operiert werden kann.
  • operative Probeentnahme zur Diagnosestellung
  • Sonderform eines Karzinoms, das vom Milchgang ausgeht und am Warzenhof Hautveränderungen hervorruft, die einem Ekzem ähneln
  • Auf Linderung der Symptome, nicht auf Heilung zielend.
  • eine zunächst gutartige Vermehrung der Drüsenläppchen und des Bindegewebes der Brust, die bösartig entarten kann
  • brusterhaltende Operation, bei der das betroffene Viertel der Brust entnommen wird
  • brusterhaltende Operation, bei der lediglich ein Segment der Brust entnommen wird
  • Substanzen, die von einigen Krebsarten gebildet werden und deren Bestimmung eine Aussage über Vorliegen und Verlauf von Krebserkrankungen geben kann.
  • schonende Methode zur Gewinnung von Gewebeproben für die feingewebliche Untersuchung, bei der unter Mammografiekontrolle mit einer Hohlnadel Gewebe entnommen wird
  • Zellgift, das in der Chemotherapie verwendet wird, um das Zellwachstum und/oder die Zellteilung zu hemmen. Sich schnell teilende Zellen sprechen besonders gut auf Zytostatika an.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 12.10.2016
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms, 2012: http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/032-045OL_l_S3__Brustkrebs_Mammakarzinom_Diagnostik_Therapie_Nachsorge_2012-07.pdf
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