Brustkrebs (Mammakarzinom): Früherkennung und Vorsorge

Wie bei vielen anderen Erkrankungen ist es auch bei Brustkrebs entscheidend, wann er entdeckt wird. Denn je früher die Therapie eingeleitet wird, desto besser sind die Heilungschancen. Deshalb sollte sich jede Frau Zeit nehmen für die monatliche Selbstuntersuchung der Brust – und regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen beim Arzt.

Die Brustuntersuchung können Frauen, die noch nicht in Wechseljahren sind, am besten in der Zeit unmittelbar nach der Menstruation durchführen, da dann die Brust weicher ist und sich besser abtasten lässt. Achten Sie auf sichtbare Veränderungen an Brust, Brustwarze oder Haut und tasten Sie beide Brüste und Achselhöhlen sorgfältig auf Knoten hin ab. Falls Sie bei dieser Selbstuntersuchung etwas Verdächtiges bemerken, sollten Sie möglichst zügig einen Arzt aufsuchen.
Die Krankenkassen bezahlen zudem jeder Frau zwischen dem 30. und 49. und ab dem 70. Lebensjahr einmal pro Jahr eine körperliche Früherkennungsuntersuchung beim Frauenarzt. Häufig werden diese auch fälschlicherweise als „Vorsorgeuntersuchungen“ bezeichnet. Frauen zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr werden alle zwei Jahre schriftlich zur Mammografie eingeladen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 15.05.2012
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
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