Brustkrebs (Mammakarzinom): Früherkennung und Vorsorge

Wie bei vielen anderen Erkrankungen ist es auch bei Brustkrebs entscheidend, wann er entdeckt wird. Denn: Je früher die Therapie eingeleitet wird, desto besser sind die Heilungschancen. Deshalb sollte sich jede Frau Zeit nehmen für die monatliche Selbstuntersuchung der Brust – und regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen beim Arzt.

Frau tastet Brust ab © Thinkstock
Die Brustuntersuchung können Frauen, die noch nicht in den Wechseljahren sind, am besten in der Zeit unmittelbar nach der Menstruation durchführen, da dann die Brust weicher ist und sich besser abtasten lässt. Achten Sie auf sichtbare Veränderungen an Brust, Brustwarze oder Haut und tasten Sie beide Brüste und Achselhöhlen sorgfältig auf Knoten hin ab. Falls Sie bei dieser Selbstuntersuchung etwas Verdächtiges bemerken, sollten Sie möglichst zügig einen Arzt aufsuchen.

Die Krankenkassen bezahlen jeder Frau ab dem 30. Lebensjahr einmal pro Jahr eine körperliche Früherkennungsuntersuchung beim Frauenarzt. Frauen zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr werden alle zwei Jahre schriftlich zur Mammografie eingeladen. Häufig werden diese auch fälschlicherweise als „Vorsorgeuntersuchungen“ bezeichnet. Eine Vorsorge vor der Entwicklung von Brustkrebs ist nicht möglich, man kann nur versuchen, durch Früherkennungsuntersuchungen den Krebs so früh wie möglich zu erkennen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 12.10.2016
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
  • Quellen: Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms, 2012: http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/032-045OL_l_S3__Brustkrebs_Mammakarzinom_Diagnostik_Therapie_Nachsorge_2012-07.pdf
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