Bluthochdruck: Lexikon

  • Medikamente, die den Blutdruck senken, indem sie ein spezielles Enzym, das Angiotensin Converting Enzym, hemmen. Auch bei Herzinfarkt und Herzmuskelschwäche eingesetzt. Die wichtigsten Wirkstoffe sind Ramipril, Enalapril, Lisinopril und Captopril.
  • Durch eine Blockade der sogenannten Alpha-1-Rezeptoren an den Gefäßen können sich die Botenstoffe Adrenalin und Noradrenalin nicht mehr binden. Damit haben Alpha-1-Blocker eine blutdrucksenkende Wirkung.
  • Krankengeschichte eines Patienten
  • Medikamente, die die gefäßverengende und blutdrucksteigernde Wirkung von Angiotensin-II hemmen.
  • Wirkstoffe, die die Aktivität des sympathischen Nervensystems (siehe dort) verringern. Meist als Blutdrucksenker eingesetzt.
  • Ein Blutgefäß, das das Blut vom Herzen wegführt. Arterien transportieren in der Regel sauerstoffreiches Blut. Nur die Arterien des Lungenkreislaufs enthalten sauerstoffarmes Blut. In den Arterien des Menschen sind nur etwa 20 Prozent des gesamten Blutvolumens enthalten. Die größte Arterie ist die Hauptschlagader (Aorta).
  • Umgangssprachlich „Arterienverkalkung“; Schädigung der Arterien durch Ablagerungen von Blutfetten, Blutpfropfen, Bindegewebe und Kalk in den Gefäßwänden.
  • weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile; Ballaststoffe sind vor allem in Getreide, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten enthalten.
  • Medikamente, die Stresshormone hemmen und beruhigend wirken. Die Pulsfrequenz und der Blutdruck sinken, das Herz verbraucht weniger Sauerstoff. Beispiele für Wirkstoffe: Bisoprolol, Atenolol, Metaprolol, Celiprolol, Propranolol, Talinolol.
  • Gruppe innerhalb der Blutfette. Cholesterine werden mit der Nahrung aufgenommen und im Körper gebildet. Diese Fette werden für den Transport im Körper an Eiweiße gebunden. Diese Verbindungen bezeichnet man dann als Lipoproteine. LDL-Cholesterin ist das sogenannte „schlechte Cholesterin“, weil es sich bei erhöhtem Cholesteringehalt im Blut an den Innenschichten der Gefäße ablagert. HDL-Cholesterin schützt die Gefäße vor Fettablagerungen und wird daher das „gute Cholesterin“ genannt.
  • Chronische Stoffwechselerkrankung, bei der das Blut einen erhöhten Blutzuckerspiegel aufweist. Diabetes mellitus zeichnet sich durch absoluten Insulinmangel (Diabetes Typ 1) oder relativen Insulinmangel (Diabetes Typ 2) aus.
  • Blutdruck während der Füllungsphase des Herzens; unterer, zweiter Wert bei der Blutdruckmessung
  • Harntreibendes Medikament, das dem Körper Wasser entzieht, damit das Herz entlastet und den Blutdruck senkt.
  • Störung der Durchblutung und damit auch Nähr- und Sauerstoffversorgung; beim Gehirn mit der Gefahr eines Schlaganfalls verbunden
  • Aufzeichnung der elektrischen Aktivitäten der Herzmuskulatur in Form von Kurven. Der Arzt entnimmt dem EKG Informationen über Herzrhythmus und -frequenz sowie mögliche Störungen.
  • Pflanzeninhaltsstoffe mit antioxidativer Wirkung (siehe Antioxidantien). Außerdem lösen Flavonoide unter anderem durch Bindung an einen Östrogenrezeptor östrogenähnliche Wirkungen aus, sodass sie beispielsweise den Knochenaufbau positiv beeinflussen. Zudem zeigen sie gefäßschützende Eigenschaften, indem sie die Membranen stabilisieren und die Gefäßelastizität erhöhen.
  • Akute und lebensbedrohliche Erkrankung des Herzens, bei der wegen einer Durchblutungsstörung Teile des Herzmuskels absterben.
  • Arterien, die auf der Oberfläche des Herzens angeordnet sind und den Herzmuskel mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen.
  • 1. erhöhter Blutdruck, 2. erhöhte Muskelanspannung
  • Medikamente, die den Kalziumeinstrom in die Gefäße unterbinden und die Gefäße erweitern. Dadurch sinkt auch der Blutdruck.
  • Behandlung mit mehr als einem (Basis-)Medikament.
  • Gemeinsames Auftreten von Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck sowie Insulinresistenz; Risikofaktor für Arteriosklerose.
  • anorganische, vom Körper nicht selbst herstellbare Nährstoffe, die gegen Zubereitungsmethoden unempfindlich sind. Ein Auslaugen von Mineralstoffen der Nahrungsmittel ist jedoch durch langes Kochen in zu viel Wasser möglich. Im Körper sind sie für den Ionentransport, als Cofaktor für Enzyme oder auch bei der Mineralisierung notwendig.
  • Behandlung mit einem einzigen (Basis-)Medikament
  • Ein Nährstoff, der vor allem in fettem Seefisch enthalten ist; er senkt den Blutdruck und die Blutfettwerte, hemmt die Gerinnselbildung und stabilisiert den Herzrhythmus.
  • Entspannungstechnik, die der US-amerikanische Physiologe und Psychologe Edmund Jacobson entwickelt hat. Einzelne Muskelgruppen werden willentlich angespannt und danach wieder entspannt. Dadurch stellt sich nach einiger Übung eine tiefe Entspannung ein, die sich immer schneller bewusst herstellen lässt.
  • Seifenartige Pflanzenstoffe, teilweise giftig. Sie dienen vielen Pflanzen als Abwehrstoff und werden in der Naturheilkunde verwendet.
  • Schlagartig, plötzlich auftretende Durchblutungsstörung des Gehirns.
  • Blutdruck während des Zusammenziehens der Herzmuskulatur; oberer, erster Wert beim Blutdruckmessen
Autoren und Quellen Aktualisiert: 12.05.2015
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. und Deutsche Hochdruckliga e.V.: Leitlinie für das Management der arteriellen Hypertonie (http://www.hochdruckliga.de/tl_files/content/dhl/downloads/2014_Pocket-Leitlinien_Arterielle_Hypertonie.pdf)