Bluthochdruck (Hypertonie): Grenzwerte für den Blutdruck
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in ihren Richtlinien klare Grenzwerte für den Blutdruck festgelegt. Danach gilt ein Wert über 140/90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) als Bluthochdruck. Gemessen wird der Druck einer Pulswelle im Blut, die an die Innenwände der Blutgefäße anstößt. Der erste Wert wird als systolischer Druck bezeichnet und entspricht dem Druck, der entsteht, wenn sich das Herz zusammenzieht und das Blut in die Arterien pumpt. Der zweite Wert ist der diastolische Druck, der in der Erschlaffungsphase des Herzmuskels im Kreislauf herrscht und dadurch niedriger liegt als der erste Wert. Wenn bei einem Patienten systolischer und diastolischer Wert in unterschiedliche Klassen der Einteilung fallen, wird die höhere Klasse gewählt.
Ein Beispiel kann das verdeutlichen: Es wird ein Wert von 135/95 mmHg gemessen. Während der erste Wert noch normal ist, gilt der zweite Wert bereits als leicht erhöht. Man spricht bei diesem Ergebnis von einer leichten Hypertonie (Schweregrad I).
Ein Beispiel kann das verdeutlichen: Es wird ein Wert von 135/95 mmHg gemessen. Während der erste Wert noch normal ist, gilt der zweite Wert bereits als leicht erhöht. Man spricht bei diesem Ergebnis von einer leichten Hypertonie (Schweregrad I).
Grenzwerte für den Blutdruck
Klassifikation der Blutdruckbereiche der WHO
| Klassifikation | systolisch |
diastolisch |
|---|---|---|
| optimal |
< 120 |
< 80 |
| normal |
< 130 | < 85 |
| 'noch'-normal |
130 - 139 | 85 - 89 |
| leichte Hypertonie |
140 - 159 |
90 - 99 |
| mittelschwere Hypertonie |
160 - 179 | 100 - 109 |
| schwere Hypertonie | > 180 | > 110 |
| isolierte systolische Hypertonie | > 140 | < 90 |





