Das Blut – Spiegel der Gesundheit

Blut ist ein wenig beachteter Körperbestandteil: Menschen klagen über ihre Knochen, ihren Kopf oder Magen - aber nicht über ihr Blut. Trotzdem: Wenn etwas mit dem Blut nicht stimmt oder zu wenig vorhanden ist, hat dies weitreichende Folgen. Bei stark blutenden Wunden kann es passieren, dass ein Mensch rasch zwei bis drei Liter Blut verliert. Dann muss das verlorene Blut durch eine Bluttransfusion ersetzt werden. Auch wenn die Blutgerinnung gestört ist, kann es zu Blutverlust kommen. Besonders Patienten, die an der Bluterkrankheit (Hämophilie) leiden, können unbehandelt viel Blut verlieren.
Hohe Blutgerinnung begünstigt Herzinfarkt und Schlaganfall
Ebenso problematisch ist aber eine erhöhte Neigung zur Blutgerinnung. Sie kann zu Blutgerinnseln (Thrombosen) führen und steigert insbesondere bei Arteriosklerose das Risiko für einen Herzinfarkt, Schlaganfall und für einen Gefäßverschluss in den Beinen. Bei einer erhöhten Blutgerinnung werden häufig die Blut verdünnenden Medikamente Aspirin und Heparin eingesetzt.
Anämie und Leukämie
Bei einigen Blutkrankheiten ist die Anzahl der Blutkörperchen gestört. Bei der Anämie besteht beispielsweise ein Mangel an roten Blutkörperchen (Erythrozyten), bei der Leukämie bildet das Knochenmark zu viele weiße Blutkörperchen (Leukozyten).




