Folgen der Binge Eating Disorder (BED)

Unmittelbare körperliche Folgen sind Völlegefühl, Bauchschmerzen und Atembeschwerden. Oft führt die BED zu ungesunden Diäten, die Hungergefühle auslösen und zu erneuten Essattacken führen können. Ein Teufelskreis entsteht.

Körperliche Folgen

Längerfristig sind die schwerwiegendsten Folgen die Folgen des Übergewichts, wie zum Beispiel Diabetes mellitus Typ II, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (zum Beispiel Bluthochdruck), Schlaganfall oder Herzinfarkt, Arthrose und Wirbelsäulenschäden.

Psychische Folgen

Die Essstörung Binge Eating Disorder kann aber auch seelische Folgen haben, die von sozialem Rückzug bis zu Depressionen und Selbstabwertung reichen können. Die meisten schämen sich und versuchen, ihre Störung vor anderen Menschen zu verstecken. Zusätzlich kann es zu Alkoholmissbrauch, Angstzuständen, Selbsthass, zwanghaftem Putzen und Waschen kommen.

Finanzielle Probleme

Wie bei der Bulimie müssen auch Menschen mit Binge Eating Disorder den hohen Nahrungsmittelkonsum finanzieren. Je häufiger die Essanfälle auftreten, desto höher werden die Ausgaben, die dann zu finanziellen Engpässen führen können.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 23.08.2012
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: De Zwaan, M.: Binge eating disorder and obesity, Int J Obes Relat Metab Disord, 25 Suppl 1, 51-55, 2001
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Binge Eating Disorder
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