Eine Immuntherapie soll die Entwicklung von allergischem Asthma verhindern

Bei Patienten mit einer Allergie kann eine spezifische Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt, helfen. Bei der Immuntherapie werden die allergieauslösenden Stoffe, zum Beispiel Baumpollen, Hausstaubmilben oder Bienengift in starker Verdünnung mit einer dünnen Nadel unter die Haut gespritzt. Das Immunsystem soll sich so an die Allergieauslöser gewöhnen. Diese Behandlung wird auch als SCIT (subcutane Immuntherapie) bezeichnet. Allmählich baut der Organismus einen Schutz gegen die Allergene auf. Als Nebenwirkung können allergische Beschwerden auftreten, weshalb die Behandlung nur bei erfahrenen Allergologen durchgeführt werden sollte.

Immuntherapie ist auch mit Tropfen möglich

Die spezifische Immuntherapie ist die einzige kausale Therapie bei dem Vorliegen einer Allergie und wird vor allem eingesetzt, um einen Etagenwechsel, das heißt die Entwicklung eines allergischen Asthmas zu verhindern. Die Immuntherapie kann auch in Form von Tropfen erfolgen, die unter die Zunge gegeben werden (SLIT =sublinguale Immuntherapie).
Autoren und Quellen Aktualisiert: 06.06.2011
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: A. Bopp, V. Herbst: Handbuch Medikamente, Stiftung Warentest 2002
  • dpa vom 15.03.2006
  • Deutscher Allergie- und Asthmabund
  • Patientenleitlinien zum Thema Asthma
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