Die Asthma-Therapie kann durch alternative Behandlungen unterstützt werden

Außer der medikamentösen Therapie gibt es kaum Möglichkeiten ein Asthma wirkungsvoll zu behandeln. In speziellen Fällen kann eine Operation der Nase und der Nasennebenhöhlen eine Verbesserung bewirken.

Alternative Verfahren sind nicht für die alleinige Therapie des Asthma bronchiale geeignet; können aber in manchen Fällen zusätzlich zur medikamentösen Therapie den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

Folgende alternative Behandlungsmethoden finden bei Asthma Anwendung:

  • Eigenbluttherapie: Dem Patienten wird Blut aus einer Vene entnommen und anschließend in Haut oder Muskel gespritzt. Die Eigenbluttherapie dient nur der Prophylaxe, nicht der Akutbehandlung. Es liegen allerdings keine wissenschaftlichen Studien über die Wirksamkeit der Methode vor. Außerdem wird vor den möglichen allergischen Nebenwirkungen, die bis hin zum Schock gehen können, gewarnt.
  • Akupunktur: Hierbei werden sehr dünne Nadeln in bestimmte Körperpunkte eingestochen. Auch hier liegen keine wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Wirksamkeit vor. Ein Placeboeffekt wird jedoch gelegentlich erreicht.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 06.06.2011
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin, vitanet;
  • Quellen: A. Bopp, V. Herbst: Handbuch Medikamente, Stiftung Warentest 2002
  • Deutscher Allergie- und Asthmabund
  • Patientenleitlinien zum Thema Asthma
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