Rehabilitation bei Arthrose

Rehabilitationsziele bei Arthrosen sind:

  • Beheben oder Bessern von Funktionsstörungen (krankheitsbedingt oder post-operativ)
  • Bekämpfung chronischer Schmerzen
  • Hilfsmittelversorgung und Schulung des Gebrauchs
  • Training von Ersatzfunktionen (im Alltag)
  • Ernährungsberatung
  • Hinführen zu krankheitsangepasstem Freizeit- und Sportverhalten
  • Wiedereingliedern in das berufliche und soziale Umfeld
Die Rehabilitation ergänzt und vertieft sowohl nicht-operative (konservative) als auch operative Behandlungsformen der Arthrose (Gelenkverschleiß). Es gibt ambulante, teilstationäre und stationäre Institutionen.

Walken, Klettern und Aquatraining gehören zu den Reha-Maßnahmen bei Arthrose

Eine neuere Entwicklung der letzten Jahre ist es, Sport neben konsequenter Physio- und Ergotherapie in die Rehabilitationsprogramme mit aufzunehmen. Sportarten wie Walking (strammes Gehen), therapeutisches Klettern und Aquatraining haben ihren festen Platz im Übungsprogramm. Die sportliche Belastbarkeit von künstlichen Gelenken ist noch nicht abschließend festgestellt. Bewegung gilt generell als gesundheitsfördernd, man sollte jedoch bei Vorliegen einer Arthrose beziehungsweise bei künstlichen Gelenken nur unter Anleitung eines Facharztes Sport treiben.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 09.07.2014
  • Autor/in: Dr. med. Kathrin Fahl, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Charité - Universitätsmedizin Berlin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: M. Hackenbroch: Arthrosen. Basiswissen zu Klinik, Diagnostik und Therapie, Thieme-Verlag Stuttgart 2002
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