Angeborene Fettstoffwechselstörungen erhöhen das Arterioskleroserisiko drastisch

Die meisten Fettstoffwechselstörungen und die daraus resultierende Arteriosklerose sind Folgen eines ungesunden Lebensstils. Eine sehr kleine Gruppe Patienten leidet jedoch unter einer angeborenen Fettstoffwechselstörung und erkrankt sehr früh an einer Arteriosklerose.

Einige erleiden bereits als Kind oder Jugendlicher einen Schlaganfall oder Herzinfarkt. Diese Menschen brauchen eine lebenslange medikamentöse Therapie. Zudem sind sie oft auf eine wöchentliche Blutwäsche (Lipidapherese) angewiesen.

Fettarme Ernährung in jedem Fall empfehlenswert

Leichtere Formen angeborener Fettstoffwechselstörungen lassen sich mit fettarmer Ernährung, regelmäßiger Bewegung und einem lipidsenkenden Medikament erfolgreich behandeln.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 07.07.2014
  • Autor/in: Kirsten Gaede, Medizinjournalistin, Dr. med. Maria B. Effertz, Ärztin für Allgemeinmedizin und Medizinjournalistin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
  • Quellen: M. Dietel, N. Suttorp, M. Zeitz (Hrg.): Harrisons Innere Medizin, ABW Verlag, Berlin, 2006 (16. Auflage)
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