Arteriosklerose: Lexikon

  • Schmerz- und Fiebermittel; wirkt auch als Thrombozytenfunktionshemmer und wird zur Vorbeugung von Blutgerinnseln und damit von Durchblutungsstörungen des Herzens und Gehirns eingesetzt.
  • Lateinisch für „Brustenge“; anfallsartige Schmerzen oder beängstigendes, bedrückendes Engegefühl in der Brust, Vorstufe für den Herzinfarkt; im Gegensatz zum Infarkt nur kurze Durchblutungsstörung, die das Herz noch nicht dauerhaft schädigt.
  • Gefäßdarstellung, meist mit einer Serie von Röntgenbildern nach Füllung mit Kontrastmitteln (häufig als transfemorale Angiografie meistens mit einem von der Leiste vorgeschobenen Katheter)
  • Hormon, das eine stark gefäßverengende Wirkung hat. Dies führt zu einem Anstieg des Blutdrucks und einer vermehrten Durchblutung sämtlicher Organe.
  • Hauptschlagader; größte Arterie des Menschen, die das sauerstoffreiche Blut aus dem Herzen in den gesamten Körper leitet.
  • Ein Blutgefäß, das das Blut vom Herzen wegführt. Arterien transportieren in der Regel sauerstoffreiches Blut. Nur die Arterien des Lungenkreislaufs enthalten sauerstoffarmes Blut. Die größte Arterie ist die Hauptschlagader (Aorta).  
  • Arterien betreffend
  • Medikamente, die Stresshormone hemmen und beruhigend wirken. Die Pulsfrequenz und der Blutdruck sinken, das Herz verbraucht weniger Sauerstoff. Beispiele für Wirkstoffe: Bisoprolol, Atenolol, Metaprolol, Celiprolol, Propranolol, Talinolol.
  • Chronische Erhöhung des Blutdrucks (siehe dort) in den arteriellen Blutgefäßen. Wird ein oberer Wert von 140 mmHg beziehungsweise ein unterer Wert von 90 mmHg überstiegen, spricht man von Bluthochdruck. Optimal ist ein Wert von 120 zu 80 mmHg.
  • Chirurgischer Eingriff zur Überbrückung von Gefäßengstellen; ein Stück einer Beinvene wird entnommen, an das verengte Gefäß angenäht und dann unter anderem direkt mit der Aorta verbunden, sodass die Engstelle umgangen wird; Bypässe können auch aus künstlichem Material gefertigt sein.
  • Gruppe innerhalb der Blutfette (Blutlipide).Wichtiger Bestandteil von Körpermembranen. Cholesterin wird zum Teil mit der Nahrung aufgenommen und auch im Körper gebildet. Für den Transport im Körper wird es an Eiweiße gebunden. Diese Verbindungen bezeichnet man als Lipoproteine. LDL-Cholesterin ist das so genannte „schlechte Cholesterin“, weil es sich bei erhöhtem Cholesteringehalt im Blut an den Innenschichten der Gefäße ablagert. Es transportiert vom Körper gebildetes Cholesterin von der Leber weg in den Blutkreislauf. HDL-Cholesterin hingegen bringt das überschüssige Cholesterin aus dem Kreislauf zurück zur Leber. HDL-Cholesterin schützt so die Gefäße vor Fettablagerungen und wird daher das „gute Cholesterin“ genannt.
  • Chronische Stoffwechselerkrankung, bei der der Blutzuckerspiegel erhöht ist, sich also zu viel Glukose im Blut befindet. Diabetes mellitus zeichnet sich durch absoluten Insulinmangel (Diabetes Typ 1) oder relativen Insulinmangel durch eine gestörte Wirkung des Insulins (Diabetes Typ 2) aus.
  • Ultraschalluntersuchung – gibt Auskunft über den Blutfluss und damit indirekt über die Blutgefäße
  • Sie transportieren den eingeatmeten Sauerstoff von der Lunge in die verschiedenen Teile des Körpers und nehmen auf dem Rückweg Teile des Stoffwechselprodukts Kohlendioxid mit zur Lunge, wo es ausgeatmet wird.
  • Akute und lebensbedrohliche Erkrankung des Herzens, bei der wegen einer Durchblutungsstörung Teile des Herzmuskels absterben.
  • erhöhter Cholesteringehalt im Blut
  • 1. Schnitt- und Bildebene bei der Computer- oder Magnetresonanztomografie, bei der das Gewebe (zum Beispiel das Gehirn) scheibenweise von vorne nach hinten dargestellt wird; 2. die Herzkranzgefäße betreffend
  • Erkrankung der Herzkranzgefäße, die durch Arteriosklerose verursacht wird. Ablagerungen führen zu Gefäßverengungen und damit zu einer verminderten Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Herzmuskulatur. Hauptsymptom der KHK ist die Angina pectoris, mit zunehmendem Fortschreiten erhöht sich das Risiko für einen Herzinfarkt und andere Krankheiten.
  • Transportform von Blutfetten. Führt in hohen Konzentrationen im Blut zur Arteriosklerose.
  • Fetteiweiße, z.B. HDL (high density Lipoproteine), LDL (low density Lipoproteine), VLDL (very low density Lipoproteine)
  • Gemeinsames Auftreten von Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck sowie Insulinresistenz; Risikofaktor für Arteriosklerose.
  • Nervengift aus der Tabakpflanze mit Suchtpotential; in Tabak, vor allem in Zigaretten, enthalten.
  • Krankhafte Verengung der Arterien der Extremitäten mit Schmerzen in der Beinmuskulatur. Sie wird auch „Schaufensterkrankheit“ genannt, weil die Betroffenen ihre Wegstrecken nur in Etappen zurücklegen können und immer wieder stehen bleiben müssen.
  • Ablagerung, flächiger Belag – beispielsweise als Gefäßablagerungen bei Arteriosklerose oder als Zahnbelag im Mundbereich.
  • Schlagartig, plötzlich auftretende Durchblutungsstörung des Gehirns; Unterversorgung der Nervenzellen, sodass es zu Funktionsausfällen kommt.
  • Engstelle, Verengung
  • Prothese aus unterschiedlichen Materialien, die das Innere von Hohlorganen (zum Beispiel Blutgefäße, Luftröhre, Speiseröhre) offenhalten soll.
  • Blutplättchen, die eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung spielen; sie haften aneinander und bilden so einen Verschluss an verletzten Gefäßwänden.
  • Blutpfropf in einem Blutgefäß; ein Thrombus kann zum Gefäßverschluss führen.
  • Bildgebendes Verfahren, das Organe mithilfe von Ultraschallwellen darstellt
  • Ein Blutgefäß, das das Blut zum Herzen hinführt. Venen transportieren in der Regel sauerstoffarmes Blut. Nur die Venen des Lungenkreislaufs enthalten sauerstoffreiches Blut.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 07.07.2014
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
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