Angst-Therapie mit Bewegung und Entspannung

Neben Medikamenten und Verhaltenstherapie gibt es viele andere Möglichkeiten, der Angst zu begegnen und sie erträglich zu machen. Bewegung und Entspannung können Ihnen dabei helfen, dass Ihre Ängste nicht überhandnehmen.

Folgende Tätigkeiten können Ihnen helfen, mehr Ruhe und Entspannung zu finden:
  • Bewegung: Gymnastik, Joggen, Walking, Tanzen, körperliche Arbeit
  • Entspannung durch Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder Yoga
  • Atemtherapie
  • Stressmanagement: Unterscheidung zwischen positivem und negativem Stress, Stressbewältigung
  • Zeitmanagement: Planen von Ruhe- und Erholungsphasen, Prioritäten setzen, Aufgaben delegieren, „Nein“ sagen, nicht dem Perfektionismus frönen

Seriöse Angsttherapie finden

Es gibt unzählige Bücher und Informationen aus dem Internet, die Sie in Ihrem persönlichen Anti-Angst-Training unterstützen. Aber Vorsicht: Das Geschäft mit der Angst hat Konjunktur. Nicht jeder selbsternannte Heiler, der seine Hilfe anbietet, nutzt seriöse Methoden. Vergewissern Sie sich vor Beginn einer Angsttherapie, ob der Therapeut eine anerkannte Ausbildung absolviert hat. Informationen erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse und bei den Fachgesellschaften.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 23.05.2017
  • Autor/in: Dr. Anne Dietel, Ärztin, Medizinjournalistin, Charité - Universitätsmedizin Berlin; Anja Dolski, Medizinredakteurin, vitapublic GmbH; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin, vitanet.de
  • Quellen: Horst-Eberhardt Richter: Umgang mit Angst. Hoffman und Campe Verlag Hamburg, 1992
  • Robert Koch-Institut: Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Heft 21 Angststörungen. 2004
  • Borwin Bandelow: Das Angstbuch. Woher Ängste kommen und wie man sie bekämpfen kann. Rowohlt Tb. 2006
  • S3-Leitlinie zur Behandlung von Angststörungen, Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM), 2014
Suche nach Netzwerk- & Servicepartnern
Zertifizierung