Normal oder krank? Angst hat viele Gesichter
Normale Angst oder Angststörung?
Als Angststörung werden inzwischen gemeinhin Angst-Reaktionen bezeichnet, die vom Experten als "nicht mehr angemessen" beurteilt werden, wie z.B. Flugangst, Panikattacken oder verschiedene Formen der Phobie. Angst-Symptome können Atemnot oder Herzrasen sein. Doch Angst ist auch ein ganz normaler Teil unserer Psyche. Wann ist unsere Angst nun aber angemessen, wann nicht? Die Übergänge zwischen normaler Angst und einer Angststörung sind oft fließend.
Wann ist eine Therapie nötig?
Seitdem die Angst in den Industrienationen als Krankheit gehandelt wird, boomt die dazugehörige Behandlungsindustrie. Für Betroffene und Ratsuchende ist es schwierig, sich im Therapie-Dschungel zurechtzufinden. Dabei ist eine teure und langwierige Therapie oft nicht nötig. Manchmal helfen schon wenige Gespräche mit einem Spezialisten, die Angst besser zu verstehen und anzunehmen.
Mit belastenden Ängsten zum Arzt gehen
Wenn Sie unter belastenden Ängsten leiden, gehen Sie am besten frühzeitig zu einem erfahrenen Arzt oder Psychologen. Er kann am besten einschätzen, ob es sich um normale oder krankhafte Angst handelt. Liegt tatsächlich eine Angstkrankheit vor, soll rasch behandelt werden. Denn je früher behandelt wird, desto größer sind die Heilungschancen.
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