Therapie bei demenzbedingten Altersbeschwerden: Ginkgo biloba
Bei demenzbedingten Altersbeschwerden hat sich die Einnahme von Ginkgo biloba (Lebensbaum) helfen. Die Anwendung der Arzneipflanze hat eine lange Tradition. Sie wirkt Durchblutungsstörungen und deren Folgen entgegen. Die Gefäße werden besser mit Nährstoffen, vor allem mit Sauerstoff versorgt. Gleichzeitig erhöht sich die Fließfähigkeit des Blutes. Insgesamt zeigen Ginkgo-Extrakte gefäßschützende Eigenschaften.
Ginkgo-Extrakte werden empfohlen bei
- alters- oder gefäßbedingten Hirnleistungsstörungen (dementielles Syndrom) mit Symptomen wie Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, schnellen Ermüdungserscheinungen, Antriebs- und Motivationsmangel, altersbedingter depressiver Verstimmung, Schwindel, Ohrensausen oder Kopfschmerzen
- der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit) zur Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke. Hier leiden die Patienten unter Durchblutungsstörungen in den Beinen.
- Schwindel (gefäßbedingter oder organischer Ursache)
- Tinnitus (Ohrgeräusche, gefäßbedingter oder organischer Ursache)
Ginkgo-Extrakte helfen nicht bei Depressionen
Ginkgo-Extrakte eignen sich nur zur Behandlung von „altersbedingten“ depressiven Verstimmungen. Gemeint sind Gemütsschwankungen, die im Rahmen des Alterungsprozesses auftreten, keine echten Depressionen.





