Therapie bei Altersbeschwerden

Wenn Sie sich müde, schlapp, antriebsarm oder einfach unwohl fühlen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Die Beschwerden sind nicht immer nur durch „das Alter“ bedingt. Manchmal stecken Mangelerscheinungen oder Krankheiten hinter den Symptomen. Ist die Ursache erkannt und die Diagnose gesichert, kann man auch etwas dagegen tun.

Gefäßschützende und -stabilisierende Maßnahmen

„Der Mensch ist so alt wie seine Gefäße“, behaupten viele Mediziner. Einige Maßnahmen können helfen, die altersbedingten Veränderungen zu verlangsamen. Besonders ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung und gesunder Ernährung trägt dazu bei. Auch einigen Pflanzen wird eine gefäßschützende Wirkung zugesprochen.

Eindeutige wissenschaftliche Beweise stehen zwar noch aus, jedoch ergeben sich Hinweise auf die gefäßschützende Wirkung durch Schwefelverbindungen im Knoblauch und die vorteilhafte Wirkung bei Demenzkranken durch Inhaltsstoffe wie Terpenlactone aus Ginkgo biloba. Dabei ist jeweils die Konzentration des Wirkstoffs und die regelmäßige Einnahme zu beachten.

Anti-Aging

Unter dem Schlagwort Anti-Aging versteht man verschiedene Maßnahmen, die dazu dienen, den Alterungsprozess zu verlangsamen und vor allem ein „gesundes Altern“ zu ermöglichen. Ewige Jugend lässt sich dadurch nicht erzielen, wohl jedoch eine Steigerung der Lebensqualität. Mehr Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden bekommen Sie zum Beispiel durch regelmäßige Bewegung und Sport.

Je älter man wird, desto wichtiger ist es, Körper und Geist fit zu halten. Bei nachlassender Gedächtnisleistung hilft beispielsweise „Gehirnjogging“. Mit Kopfrechnen, Kreuzworträtseln, Denkspielen oder Zeitungslesen können Sie bereits gute Effekte erzielen.

Zu den Anti-Aging-Maßnahmen zählt auch eine gesunde, ausgewogene und vitaminreiche Ernährung, denn die Ernährung hat großen Einfluss auf unsere Gesundheit.

Überprüfung von Hormonen, Vitaminen, Mineralien

Wenn Sie allgemein schon „alles richtig“ machen, sich aber trotzden noch müde und schlapp fühlen, sollten Sie sich zu einer Untersuchung bei Ihrem behandelnden Arzt anmelden. Denn es könnte auch sein, dass eine Blutarmut (Anämie) besteht, ein Vitamin-B12-Mangel, eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), ein Mangel an Zink oder Selen, oder auch ein sonstiger Grund, der nicht übersehen werden sollte.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 26.02.2018
  • Autor/in: Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin, vitanet.de; Susanne Segebrecht, Ärztin und Apothekerin;
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