Medikamente bei akuter Bronchitis: Antibiotika
Ein Fehler, der in der Therapie der akuten Bronchitis häufig begangen wird, ist, dass auch bei einer viral verursachten Bronchitis Antibiotika verschrieben werden. Gegen Viren helfen die Antibiotika jedoch gar nicht.
Ein weiteres Problem: Durch die unnötigen Antibiotikatherapien nimmt die Resistenz gegen Antibiotika stetig zu. Deshalb wird der Arzt vor der Verschreibung eines Antibiotikums nachweisen, dass auch wirklich eine bakterielle Infektion vorliegt. Eine gelbliche oder grünliche Verfärbung des Auswurfs reicht als Beweis für eine bakterielle Infektion nicht aus. Denn auch eine akute Bronchitis, die durch Viren verursacht wurde, kann zu einer Verfärbung des Auswurfs führen. Wenn feststeht, dass der Patient an einer akuten bakteriellen Bronchitis leidet, ist der Einsatz von Antibiotika sinnvoll.
Antibiotika helfen bei bakterieller Sekundärinfektion
Es ist nicht möglich, einer Sekundärinfektion (auch Superinfektion genannt), bei der sich der Patient zusätzlich zur Virusinfektion mit Bakterien infiziert, mithilfe von Antibiotika vorzubeugen. Wirksam sind Antibiotika jedoch bei einer bereits bestehenden bakteriellen Sekundärinfektion, die sich zusätzlich zu einer akuten viralen Bronchitis entwickelt hat.
Wichtig: Eine diagnostizierte bakterielle Lungenentzündung (Pneumonie) bedarf jedoch frühzeitig einer Antibiotikatherapie.
Wichtig: Eine diagnostizierte bakterielle Lungenentzündung (Pneumonie) bedarf jedoch frühzeitig einer Antibiotikatherapie.





