Symptome bei Akne

Typisch für Akne ist, dass sie überwiegend dort auftritt, wo sich in der Haut viele Talgdrüsen befinden: im Gesicht, auf dem Dekolleté, den Schultern und dem Rücken.

Je nach Art und Schwere der Akne entwickeln sich als Symptome
  • Mitesser (Komedonen)
  • Pusteln (die typischen Eiterpickel)
  • entzündete Knoten und Zysten
  • Narben
Ob ein Mitesser noch geschlossen oder schon mit Sauerstoff in Kontakt gekommen ist, kann man an seiner Farbe erkennen:
  • Geschlossene Mitesser sind kleine weiße Knötchen, manchmal auch „Whiteheads“ genannt.
  • Ein schwarzes „Köpfchen“ bekommt ein Mitesser erst nach Kontakt mit Sauerstoff. Dann führt eine chemische Reaktion dazu, dass der schwarze Hautfarbstoff Melanin oxidiert und die berüchtigten „Blackheads“ nun deutlich sichtbar hervortreten lässt.
Im weiteren Verlauf sind als Symptome Entzündungsreaktionen bis hin zu Abszessbildungen mit Eiter zu beobachten.

Aknenarben

Je nach Akneform und -verlauf kann es zu unterschiedlichen Vernarbungen kommen – dann nämlich, wenn tiefe Hautschichten durch Entzündungen geschädigt wurden und die Haut versucht, das zerstörte Gewebe zu reparieren. Dieses neu gebildete Gewebe unterscheidet sich allerdings vom ursprünglichen – es enthält keine neuen Talg- und Schweißdrüsen und ist auch weniger elastisch.

Durch unfachmännisches Drücken und Quetschen der Mitesser und Pickel kann die Narbenbildung noch gefördert werden. Narben sind auch durch die beste Hauptpflege nicht wieder rückgängig zu machen – es gibt allerdings wirksame Verfahren, mit denen man ihr Erscheinungsbild deutlich verbessern kann.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 07.02.2017
  • Autor/in: Dr. Borgwart, Medizinjournalistin; Anja Dolski, Medizinredakteurin, vitapublic GmbH; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Paus, Ralf/Burgdorf, Walter/Sterry, Wolfram (2010): Checkliste Dermatologie: Venerologie, Allergologie, Phlebologie, Andrologie
  • Moll, Ingrid (2010): Dermatologie
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