Formen der Akne: Kontaktakne, Kosmetikakne

Akne kann als Reaktion auf bestimmte Stoffe entstehen, mit denen die Haut in Berührung kommt: Sie wird dann als Kosmetikakne beziehungsweise Kontaktakne bezeichnet.

Kosmetikakne

Wenn sich nach der Verwendung bestimmter Hautpflege- und Kosmetikprodukte über längere Zeit zunehmend Hautunreinheiten entwickeln, kann das an einer Unverträglichkeit liegen. Die Haut reagiert dann auf bestimmte, komedogene Stoffe, die die Produkte enthalten, mit der sogenannten Kosmetikakne (auch Pomadenakne genannt): zum Beispiel Vaseline, Mineralöl, Silikonöle (beispielsweise Dimethicon, Simethicon oder Cyclomethicone) sowie Tenside. Oft ist den Betroffenen der Zusammenhang zwischen ihren Kosmetikprodukten und der Akne nicht bewusst.

Kontaktakne (Acne venenata)

Bestimmte Chemikalien wie Chlor, Teer oder Öl, beispielsweise Mineralöle und Schmierstoffe, können zum typischen Bild einer Akne führen, wenn man mit ihnen in Berührung kommt. Diese Hautreaktion nennt man Kontaktakne.

Kosmetikakne und Kontaktakne können auch außerhalb des für Akne typischen Erkrankungsalters und an untypischen Stellen auftreten.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 16.07.2013
  • Autor/in: Dr. Borgwart, Medizinjournalistin; Anja Dolski, Medizinredakteurin, vitapublic GmbH; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Paus, Ralf/Burgdorf, Walter/Sterry, Wolfram (2010): Checkliste Dermatologie: Venerologie, Allergologie, Phlebologie, Andrologie
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