Wenn Pflege nötig wird
Unsere Gesellschaft wird immer älter. Schon heute hat ein 60-jähriger Mann noch eine durchschnittliche Lebenserwartung von 19,3 Jahren, eine gleichaltrige Frau hat statistisch gesehen noch 23,5 Jahre vor sich. Insgesamt sind in Deutschland über zwei Millionen Menschen pflegebedürftig, davon werden etwa zwei Drittel, also 1,54 Millionen, zu Hause gepflegt. Auf der anderen Seite kommen jedoch 90 Prozent aller Menschen über 65 Jahre ohne fremde Hilfe aus. Von den über 80-Jährigen können sich noch zwei Drittel selbstständig versorgen.
In Deutschland ist jeder gesetzlich Krankenversicherte auch pflegeversichert. Der Beitrag liegt derzeit bei 1,95 Prozent des Brutto-Einkommens, beziehungsweise bei 2,2 Prozent bei Kinderlosen.
Neben dem Anspruch auf bis zu sechs Monate unbezahlte, sozialversicherte Pflegezeit wird Beschäftigten ein Anspruch auf unbezahlte kurzzeitige Freistellung bis zu zehn Arbeitstage eingeräumt, wenn sie akut die Pflege eines Angehörigen organisieren müssen.
In Deutschland ist jeder gesetzlich Krankenversicherte auch pflegeversichert. Der Beitrag liegt derzeit bei 1,95 Prozent des Brutto-Einkommens, beziehungsweise bei 2,2 Prozent bei Kinderlosen.
Neben dem Anspruch auf bis zu sechs Monate unbezahlte, sozialversicherte Pflegezeit wird Beschäftigten ein Anspruch auf unbezahlte kurzzeitige Freistellung bis zu zehn Arbeitstage eingeräumt, wenn sie akut die Pflege eines Angehörigen organisieren müssen.
Pflege: Es gibt eine ganze Reihe von Lösungen
Ein hohes Alter bedeutet also nicht notwendigerweise zu einem Pflegefall zu werden. Dennoch sollte sich jeder zumindest mit der Möglichkeit auseinandersetzen, im Laufe des Lebens pflegebedürftig zu werden.
Es ist in jedem Fall hilfreich, über die Leistungen der Pflegeversicherung und aktuelle Leistungssätze informiert zu sein. Auch ein Einblick in die verschiedenen Versorgungsformen - etwa ambulante Pflege oder Tagespflege, - kann die Entscheidung erleichtern. Nicht selten kommt es durch einen Schlaganfall zur Pflegebedürftigkeit, weshalb Betroffene und Angehörige auch über Möglichkeiten der Rehabilitation Bescheid wissen sollten.
Es ist in jedem Fall hilfreich, über die Leistungen der Pflegeversicherung und aktuelle Leistungssätze informiert zu sein. Auch ein Einblick in die verschiedenen Versorgungsformen - etwa ambulante Pflege oder Tagespflege, - kann die Entscheidung erleichtern. Nicht selten kommt es durch einen Schlaganfall zur Pflegebedürftigkeit, weshalb Betroffene und Angehörige auch über Möglichkeiten der Rehabilitation Bescheid wissen sollten.




