Wissen A-Z

B

  • Methode, um verstopfte Hohlräume wie Blutgefäße, Speise- oder  Harnröhre wieder durchlässig zu machen. Dabei wird ein winziger Ballon in den entsprechenden Hohlraum eingeführt und dort mit hohem Druck kurz aufgeblasen. Dadurch wird der Hohlraum erweitert.
  • Katheter (dünner Schlauch) mit aufblasbarem Ballon an der Spitze, zum Beispiel zur Aufdehnung von Gefäßeinengungen.
  • lebensbedrohliche Form eines Schlaganfalls durch Thrombose der Hirnbasisarterie
  • Thrombose in den (meist tiefen) Beinvenen; häufige Komplikation in dem gelähmten Bein nach einem Schlaganfall
  • Elektrokardiogramm, das unter Belastung des Patienten (meist auf einem Fahrrad-Ergometer) aufgezeichnet wird
  • Sehr feine, oberflächlich in der Haut gelegene kleinste Venen, die oft rötlich blau durchschimmern. Sie sind bis zu einem Millimeter Durchmesser dick. Sie haben keinen Krankheitswert.
  • Medikamente, die Stresshormone hemmen und beruhigend wirken. Die Pulsfrequenz und der Blutdruck sinken, das Herz verbraucht weniger Sauerstoff. Beispiele für Wirkstoffe: Bisoprolol, Atenolol, Metaprolol, Celiprolol, Propranolol, Talinolol.
  • darunter fällt jede Form der Bewegung – von Spazierengehen über Schwimmen, Joggen, Walking, Radfahren bis zu Yoga – die therapeutisch eingesetzt wird. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Bewegung die seelische Gesundheit fördert. In der Naturheilkunde gilt die Bewegungstherapie als eine der fünf Säulen der Gesundheit.
  • Zustand mit Beeinträchtigung von Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Denken und Handeln, meist mit Benommenheit und Verlangsamung einhergehend
  • durch die Pumpleistung des Herzens und in Abhängigkeit von der Elastizität der Gefäße aufgebauter Druck
  • Rehabilitativer Ansatz in der Therapie und Pflege von Patienten mit Schädigungen des Zentralen Nervensystems, die mit Bewegungsstörungen, Lähmungserscheinungen und Spasmen einhergehen; Grundprinzip: die betroffene (gelähmte) Köperhälfte wird in die Bewegung einbezogen. Benannt nach den Entwicklern Berta Bobath und Karl Bobath.
  • langsamer Puls, das heißt unter 60 Schlägen in der Minute
  • Aphasieform bei Störung des Broca-Sprachzentrums mit verlangsamter, stockender Sprache (= motorische Aphasie)
  • von einer Amerikanerin entwickelter krankengymnastischer Ansatz zur Rehabilitation von Schlaganfallpatienten mit besonderer Berücksichtigung unbewusster Mitbewegungen von Körperteilen sowie der Kräftigung der Armstrecker und Beinbeuger durch Beklopfen, Streicheln oder andere Reize
  • Chirurgischer Eingriff zur Überbrückung von Gefäßengstellen; ein Stück einer Beinvene wird entnommen, an das verengte Gefäß angenäht und dann unter anderem direkt mit der Aorta verbunden, sodass die Engstelle umgangen wird; Bypässe können auch aus künstlichem Material gefertigt sein.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 18.02.2019
  • Autor/in: vitanet.de