Herz-MRT - Blick aufs Herz ohne Strahlenbelastung
- die Pumpleistung des Herzens
- ob und in welchem Bereich genau Herzmuskelgewebe geschädigt ist
- das Aussehen und die Funktion der Kammermuskulatur
- Minderversorgung einzelner Koronarwandanteile
- Veränderungen der Herzklappen
- Veränderungen der Herzmuskulatur wie eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis)
Magnetresonanz statt Strahlenbelastung
Die MRT bietet ähnlich wie die Computertomografie (CT) die Möglichkeit, dreidimensionale Bilder oder Schichtaufnahmen zu erzeugen. Allerdings kommt sie ohne Strahlen aus: Sie basiert auf dem Prinzip der Magnetresonanz, weshalb sie auch Magnetresonanztomografie genannt wird. Ein weiterer Unterschied: Die Herz-MRT dauert länger als die Herz-CT. Der Patient liegt zwischen einer halben und einer ganzen Stunde mit dem Rumpf in dem Untersuchungsgerät. Dies hat auch damit zu tun, dass der Radiologe bei der Herz-MRT oft aufwendige Bewegungsstudien des Herzens anfertigt.
Hindernisse fürs Herz-MRT: Herzschrittmacher, Defibrillator, künstliche Gelenke
Für Patienten mit einem Herzschrittmacher, einem implantierten Defibrillator oder mit künstlichen Gelenken aus eisenmagnetischen Metallteilen kommt die MRT nicht in Frage. Denn das Metall kann sich durch die Untersuchung verrücken. Eine Jodallergie, Schilddrüsenüberfunktion und Nierenfunktionsstörung stellen dagegen kein Problem dar. Das Kontrastmittel, das der Arzt zur besseren Darstellung der Gefäße spritzt, enthält - anders als bei der CT - kein Jod.
Info
Die MRT wird in letzter Zeit auch häufiger in der Schlaganfall-Diagnostik eingesetzt: Die Methode hat sich außerdem als Vorsorgeuntersuchung für Patienten mit einem hohen Schlaganfallrisiko bewährt. Denn sie macht bereits frühe Veränderungen in den Gefäßen, die das Gehirn versorgen, sichtbar.
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