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Die tiefe Venenthrombose - ein Blutgerinnsel verstopft die Venen

Joggende FrauUnter einer Thrombose versteht man den Verschluss eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel (Thrombus). Meist sind die Bein- und Beckenvenen betroffen. Dabei unterscheidet man medizinisch eine oberflächliche Thrombose (Thrombophlebitis), das heißt ein Blutgerinnsel in den oberflächlich verlaufenden Venen, von einer tiefen Venenthrombose (Phlebothrombose). Im Allgemeinen meint man mit dem Begriff Thrombose jedoch eine tiefe Venenthrombose.

Tiefe Venenthrombosen entstehen meist im Unterschenkel, Oberschenkel oder auch im Becken, zu ca. 2/3 ist die linke Seite betroffen. Eher selten gibt es tiefe Venenthrombosen im Arm. Eine Thrombose kann sich allerdings auch in den Herzhöhlen bilden. Wichtigster Risikofaktor für die Bildung eines Blutgerinnsels im Herzen ist das Vorhofflimmern. Sehr selten entstehen Blutgerinnsel in Arterien. Meist besteht dann lange zuvor schon eine Arteriosklerose.

Jede tiefe Venenthrombose ist ein Notfall, denn wenn sie nicht sofort behandelt wird, kann sie eine lebensbedrohliche Folge haben: die Lungenembolie. Aber auch langfristige Schäden am Venensystem sind möglich: die chronisch venöse Insuffizienz (CVI). Jeder Verdacht auf eine tiefe Venenthrombose sollte daher sofort abgeklärt werden.


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