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Herzinfarkt - wenn der Motor streikt
Steigende Herzinfarkt-Häufigkeit bei Frauen
Der Herzinfarkt ist eine der Haupttodesursachen in den Industrienationen. Im Jahr 2005 starben in Deutschland insgesamt mehr als 61.000 Menschen an einem akuten Herzinfarkt. Zwar sind die Zahlen in den vergangenen Jahren leicht rückläufig, alarmierend ist aber, dass inzwischen deutlich mehr Frauen von der Krankheit betroffen sind. Dafür ist in erster Linie das Rauchverhalten verantwortlich: Heute rauchen Frauen viel häufiger und früher im Leben als noch vor 30 Jahren. Rauchen ist allerdings nur einer von mehreren Risikofaktoren; auch Bluthochdruck, Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen sowie Diabetes mellitus erhöhen die Gefahr für einen Herzinfarkt.
Erste Hilfe ist oft lebensrettend
Der Begriff Herzinfarkt bezeichnet das Absterben von Herzmuskelgewebe aufgrund einer plötzlichen Minderdurchblutung in einem Herzkranzgefäß. Die Mehrzahl aller Herzinfarkte entsteht als Folge einer koronaren Herzkrankheit. Die typischen Symptome - starker Brustschmerz, Engegefühl in der Brust, Luftnot, Todesangst - werden aber noch zu häufig übersehen oder nicht ernst genommen. Die Betroffenen selbst, aber auch Familie oder Freunde warten oft zu lange, bevor sie den Notarzt rufen. Außerdem wissen zu wenige Menschen, wie man mit einfachen Mitteln - Herzdruckmassage, Atemspende - die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes überbrücken und damit die Überlebenschance verbessern kann.
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