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Cor pulmonale: Die meisten Patienten sind Raucher

Hand mit einer ZigaretteDas Cor pulmonale (lat.: "Lungenherz") tritt sehr viel häufiger auf, als sein exotischer Name vermuten lässt. Es ist in den Industriestaaten die dritthäufigste Herzkrankheit bei über 50-Jährigen. Das Cor pulmonale bezeichnet ein druckbelastetes rechtes Herz in Folge einer Drucksteigerung im Lungenkreislauf (pulmonale Hypertonie). Als Ursache kommen unterschiedliche Lungenerkrankungen in Frage, am häufigsten eine chronisch obstruktive Bronchitis (COPD).

Das Cor pulmonale steht am Ende einer langen Krankheitskette und ist oft sehr quälend: Die Patienten erleben im fortgeschrittenem Stadium heftige Hustenattacken, sind ständig müde, körperlich kaum mehr belastbar und können bei körperlicher Anstrengung leicht bewusstlos werden.

Die Symptome des Cor pulmonale lassen sich durch Nichtrauchen, Sauerstoff-Gabe und Medikamente lindern. Eine grundsätzliche Heilung ist meistens nicht mehr möglich. Es empfiehlt sich deshalb für Raucher - besonders, wenn bereits ein chronischer Husten besteht -, den Nikotinkonsum umgehend aufzugeben. So verhindern sie die Entwicklung oder das Fortschreiten einer COPD und damit auch eine gefährliche Beeinträchtigung des Herzens durch ein Cor pulmonale.


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