Tipps für die Frühlingstage

In den ersten Frühlingstagen freuen wir uns ganz besonders über die Sonne. Doch Achtung: Vergessen Sie vor lauter Freude den Sonnenschutz nicht. So können Sie die Frühlingssonne sicher genießen.

Frühlingsblumen in der Sonne © Thinkstock
Endlich Frühling. Endlich Sonne. Endlich raus. Nach den Wintermonaten ist die Sehnsucht nach wärmenden Sonnenstrahlen groß. Wer kann, verbringt möglichst viel Zeit an der frischen Luft. „Genießen Sie die Sonne ohne Reue. Aber gewöhnen Sie Ihre Haut behutsam an die UV-Strahlen und vermeiden Sie Rötungen“, sagt Gerd Nettekoven von der Deutschen Krebshilfe. „Mit einfachen Sonnen-Tipps vermeiden Sie ein vorzeitiges Altern der Haut und verringern Ihr Hautkrebsrisiko.“

Für hellhäutige Menschen ist Sonnenschutz besonders wichtig

Gerade hellhäutige Menschen riskieren besonders im Frühling langfristige Hautschäden, wenn sie sich zu intensiv den UV-Strahlen aussetzen. Jeder Sonnenbrand schädigt die Hautzellen und erhöht das Hautkrebsrisiko. Daher ist ein umfassender Sonnenschutz wichtig. Professor Dr. Eckhard Breitbart, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP), erklärt, wie Sie sich an sonnigen Tagen verhalten sollten: „In der Sonne nicht ausziehen, sondern Textilien als Sonnenschutz nutzen, die pralle Sonne meiden und stattdessen öfter mal im Schatten aufhalten. So können Sie Ihr Hautkrebsrisiko minimieren.“

Auch Sonnenbrille und richtige Kleidung gehören zum Sonnenschutz

Zum richtigen Sonnenschutz gehören zudem eine Sonnenbrille mit UV-A- und UV-B-Schutz sowie die richtige Kleidung. Sie besteht aus einer Kopfbedeckung, dicht gewebten T-Shirts, Hemden und Schuhen, die den Fußrücken ausreichend bedecken. Zudem gibt es spezielle Sonnenschutztextilien. Diese sind gekennzeichnet mit einem UV-Protection-Factor (UPF) oder dem Prüfsiegel „UV-Standard 801“. Die Experten empfehlen außerdem: alle unbedeckten Körperstellen mit einem Sonnenschutzmittel eincremen, das einen Lichtschutzfaktor 25 – mit UV-A- und UV-B-Schutz – enthält.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 03.04.2014
  • Autor/in: vitanet.de-np
  • Quellen: Deutsche Krebshilfe