Welcher Hauttyp sind Sie?

Je nach Hauttyp, auch Lichttyp genannt, reagieren Menschen unterschiedlich auf die UV-Strahlung der Sonne. Ihre Haut vermag sich in gewissem Umfang selbst vor den negativen Auswirkungen von Sonnenstrahlung zu schützen. Werden diese Schutzsysteme überschritten, kommt es zum Sonnenbrand. Kinderhaut ist besonders empfindlich, da der Eigenschutz der Haut sich erst entwickelt.

Die Deutsche Krebsgesellschaft unterscheidet bei Mitteleuropäern vier Hauttypen mit unterschiedlicher Empfindlichkeit für das Licht der Sonne.

Hauttyp I – der sehr helle, blonde Typ

  • sehr helle Haut
  • viele Sommersprossen
  • helle, blaue oder grüne Augen
  • rotblondes oder hellblondes Haar
  • keine Bräunung
  • ohne Sonnenschutz Sonnenbrand nach fünf bis zehn Minuten

Hauttyp II – der helle, blonde Typ

  • helle Haut
  • meist Sommersprossen
  • helle Augen (blau, grün, grau)
  • blondes Haar
  • langsame Bräunung
  • ohne Sonnenschutz Sonnenbrand nach 10-20 Minuten

Hauttyp III – der braunhaarige Typ

  • braune Haut
  • dunkle Augen
  • braunes Haar
  • schnelle Bräunung
  • ohne Sonnenschutz Sonnenbrand nach zirka 20-30 Minuten

Hauttyp IV – der dunkle Typ

  • dunkle Haut
  • dunkle Augen
  • schwarzes Haar
  • ohne Sonnenschutz Sonnenbrand nach zirka 45 Minuten
Info
Bei besonders hoher Lichtintensität (ab UV-Index 8) sollten Sie sich nicht im Freien aufhalten. Lässt sich dies nicht vermeiden, sollten Sie – unabhängig von Ihrem Hauttyp – für unbedeckte Hautpartien wie Hände oder Gesicht ein Sonnenschutzmittel mit sehr hohem (LSF 50) verwenden.

Kinderhaut

  • Babys und Kleinkinder unter drei Jahren sollten nicht direkt der Sonne ausgesetzt werden. Der Eigenschutz der Haut entwickelt sich erst.
  • Im ersten Lebensjahr keine Sonnenschutzmittel zum Auftragen auf die Haut verwenden.
  • Schützen Sie Kinder bis zwölf Jahre unabhängig von ihrem Hauttyp mit einem Kinder-Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 30 bis 50) und Textilien mit UV-Schutz (mindestens UPF 30) vor der Wirkung der Sonne.
  • Kinder sollten außerdem einen Sonnenhut mit Nackenschutz und eine Sonnenbrille mit UV-Schutz (400 nm) tragen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 15.03.2017
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Intersun - Empfehlungen der WHO zum Thema Sonnschutz, 2007
  • Arbeitsgemeinschaft ästhetische Dermatologie und Kosmetologie e. V. (ADK), haut.de - im Fokus: Sonne, 2007
  • Krebsliga Schweiz, Hau(p)tsache Sonnenschutz, 2007
  • Neue EU-Empfehlung über die Wirksamkeit von Sonnenschutzmitteln und diesbezügliche Herstellerangaben, September 2006
  • Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie: Sonnenschutz bei Kindern, Mai 2006
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