Der Hautzustand (Hauttyp)
Für den Hautzustand (Hauttyp) ist die Talgproduktion entscheidend. Hauptsächlich regen die Hormone die Talgdrüsen zur Talgbildung an. Grob lassen sich vier Hauttypen unterscheiden:
- normale Haut
- fettige Haut
- trockene bis sehr trockene Haut
- empfindliche Haut
© ShutterstockIm Laufe des Lebens ändert sich die Talgbildung der Haut und damit auch der Hauttyp.
Fettige Haut (Seborrhoe)
Bei vermehrter Talgbildung (Seborrhoe) bildet die Haut einen glänzenden Fettfilm, ist verdickt und grobporig. Talg und Schweiß können die Poren verstopfen; damit steigt die Gefahr, dass Bakterien und Pilze die Ausläufer der Schweißdrüsen besiedeln. Die fettige Haut ist der Ausgangspunkt für Pickel und Mitesser.
Trockene Haut (Sebostase)
Durch verminderte Talgbildung (Sebostase) entsteht trockene, empfindliche Haut. Es fehlen Fett und Feuchtigkeit des schützenden Hydrolipidfilms. Die Haut schuppt leicht, fühlt sich spröde an und reagiert sehr empfindlich auf äußere Reize wie Kälte oder trockene Heizungsluft. Allergien und Ekzeme führen vermehrt zu empfindlicher, trockener Haut.





