Lexikon

Angst: Unangenehm empfundener, eine Bedrohung oder Gefahr signalisierender Gefühlszustand. Angst kann zur Krankheit werden, wenn sie ohne erkennbaren Grund empfunden wird. Sie kann in unterschiedlichen Schweregraden auftreten und ist meist begleitet von Unruhe, Unsicherheit, Erregung und körperlichen Beschwerden wie Herzrasen, Übelkeit, Zittern, Schweißausbruch.

Antidepressivum (Mehrzahl: Antidepressiva): Medikament mit stimmungsaufhellender Wirkung, das vorwiegend bei Depressionen, aber auch bei Angst-Erkrankungen eingesetzt wird. In einigen Fällen wird ein Antidepressivum auch zur Behandlung von Dranginkontinenz verschrieben.

chronisch: lang bestehend, dauerhaft anhaltend und/oder sich langsam entwickelnd und langsam verlaufend; Gegensatz: akut

Familientherapie: Psychotherapieverfahren, das sich darauf konzentriert, die Beziehungen zwischen den Familienmitgliedern zu verändern und die sich darum bemüht, die Funktion der Familie als Einheit bzw. die der einzelnen Familienmitglieder zu verbessern.

Paartherapie: Psychotherapieverfahren, das sich mit ungelösten und z.T. unbewussten Konflikten und Verstrickungen in einer Paarbeziehung auseinandersetzt und daraus resultierende Beschwerden beeinflussen will.

Panikattacken: Plötzlich einsetzende, zeitlich umschriebene von Angst oder intensiver Besorgnis geprägte Perioden, häufig verbunden mit Atemnot, Vernichtungsgefühl, dem Gefühl eines drohenden Unheils und der Befürchtung, den Verstand zu verlieren.

Phobie: Unbegründete Furcht vor bestimmten Gegenständen oder Situationen; der Phobiker ist sich meist dessen bewusst, dass seine Furcht unbegründet ist.

Verhaltenstherapie: Auf Verhaltensforschung und Lerntheorien basierendes psychotherapeutisches Verfahren. Dabei werden Verhalten und Erleben störungsspezifisch konkret modifiziert, also umgelernt. Verhaltenstherapie ist stark handlungsorientiert und bietet Hilfe zur Selbsthilfe.


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