Warum haben wir Angst? Urgefühl und Hilfe zum Überleben

Korridor mit Notausgang-Schild © pixelio.deAngst als FluchtreflexAngst ist ein Urgefühl - seit Jahrtausenden sichert sie das menschliche Überleben. Die Angst signalisiert immer eine konkrete Bedrohung und mobilisiert im Menschen einen unmittelbaren Fluchtreflex: Die Körperspannung steigt, Herz und Muskeln werden aktiviert, die Atmung wird beschleunigt und alle Sinne maximal geschärft, um der Gefahr schnellstmöglich auszuweichen.

Angst als Fluchtreflex ist überlebenswichtig



Unsere Vorfahren hatten instinktiv weniger Angst vor dem Tod. Vielmehr dienten die Angst und der Fluchtreflex dem Überleben ihrer Art und damit zuallererst der Gemeinschaft. So lange der Tod zum Leben gehörte, gab es die Angst als Krankheit gar nicht.

Verdrängte Angst macht Angst



Erst seitdem Tod und Sterben aus unserem Alltag verbannt wurden, sucht sich die Angst einen eigenen Weg und taucht als Störung und Erkrankung auf. Auch wenn vielen Angstgeplagten der Zusammenhang zwischen ihrem Leiden und dem Tod nicht einleuchten mag, so liegt doch auf der Hand, dass sich hinter vielen Ängsten die Furcht zu sterben nur schlecht verbergen lässt.


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