Gicht: alles über Harnsäure, Symptome und Therapie

Teller mit Fleisch und GemüseMit dem landläufigen Begriff Gicht wird eine Störung im Harnsäure- Stoffwechsel bezeichnet. Noch vor einhundert Jahren galt die Gicht als Wohlstandskrankheit schlechthin: Nur bei den Gutbetuchten kamen regelmäßig Fleisch, Innereien und Alkohol auf den Tisch. Nach besonders üppigen Gelagen klagten die Dicken regelmäßig über stärkste Schmerzen besonders im Großzehengelenk. Inzwischen ist die Gicht kein Inbegriff für Wohlstand mehr und dementsprechend oft tritt die Erkrankung nun auf.

Gicht ist in den alten Bundesländern häufiger



An Gicht leiden in den alten Bundesländern 11% der Männer sowie 6% der Frauen. Östlich der Elbe hingegen liegt der Anteil mit knapp 8% bei den Männern und 3% bei Frauen deutlich unter Westniveau. Frauen sind insgesamt seltener betroffen, weil bis zu den Wechseljahren die Östrogene offenbar einen gewissen Schutz bieten.

Erstes Symptom einer Gicht ist häufig der Gichtanfall



Ein hoher Harnsäurespiegel bleibt oft lange Zeit unbemerkt. Meistens in ein Gichtanfall das erste Krankheitszeichen: Harnsäurekristalle lagern sich im Gelenk ab und verursachen eine Entzündung mit starken Schmerzen. Auch eine Nierenkolik - durch Harnsäuresteine ausgelöst - kann auf eine Gicht hinweisen.


Autoren und Quellen Weiterführende Themen

Suche nach Schlagworten:
symptom, schmerzen, harnsäurekristalle, harnsaeure, harnsaeurespiegel, bei schmerzen, der stoffwechsel, stoerung, harnsaeurekristalle, stoerung