Darmkrebs ist heilbar - wenn er durch Vorsorge rechtzeitig erkannt wird
Darmkrebs ist nach Erhebungen des Robert-Koch-Instituts vom Februar 2008 sowohl bei Männern als auch bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen in Deutschland wird für Männer auf 37.250 und für Frauen auf 36.000 geschätzt. Männer erkranken im Mittel mit 69, Frauen mit 75 Jahren - also vergleichsweise spät. Darmkrebs ist darüber hinaus für beide Geschlechter die zweithäufigste Krebstodesursache, jährlich sterben an dieser Krankheit rund 28.000 Menschen in Deutschland.
Zugleich überleben immer mehr Betroffene Darmkrebs: Die 5-Jahres-Überlebensrate ist in den letzten Jahren auf 60% gestiegen. Die Rate würde noch besser ausfallen, wenn mehr Menschen die Darmkrebs-Vorsorge in Anspruch nähmen. Leider nutzen sie bisher weniger als 30% der Versicherten. Dabei ist Darmkrebs in 95% der Fälle heilbar, wenn er durch eine Vorsorge-Untersuchung in einem sehr frühen Stadium erkannt wird. Um die Früherkennungsrate zu verbessern, veranstaltet die Felix Burda Stiftung (FBS) im Verbund mit der Deutschen Krebshilfe, der Deutschen Krebsgesellschaft und der Gastroliga jedes Jahr im März eine bundesweite Aufklärungsaktion zum Thema Darmkrebs. Ziel ist es, die Sterblichkeitsrate in den nächsten 5 Jahren um 50% zu senken.
Die einfachste und billigste Methode der Früherkennung ist der Test auf verstecktes Blut im Stuhl (Haemocculttest). Damit lassen sich etwa 35% der Darmkrebs-Erkrankungen erkennen. Die sicherste Methode ist jedoch die Darmspiegelung (Koloskopie), mit der sich laut einer aktuellen Studie fast alle Tumore erfassen lassen. Die Koloskopie ist ab dem 55. Lebensjahr eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen.
Wichtigste Therapie bei Darmkrebs ist die Operation. Je nach dem, wo sich der Tumor befindet, wird ein Teilstück des Darms entfernt. Im frühen Stadium ist eine zusätzliche Strahlen- oder Chemotherapie meistens nicht notwendig.
An Darmkrebs muss heute niemand mehr sterben
Zugleich überleben immer mehr Betroffene Darmkrebs: Die 5-Jahres-Überlebensrate ist in den letzten Jahren auf 60% gestiegen. Die Rate würde noch besser ausfallen, wenn mehr Menschen die Darmkrebs-Vorsorge in Anspruch nähmen. Leider nutzen sie bisher weniger als 30% der Versicherten. Dabei ist Darmkrebs in 95% der Fälle heilbar, wenn er durch eine Vorsorge-Untersuchung in einem sehr frühen Stadium erkannt wird. Um die Früherkennungsrate zu verbessern, veranstaltet die Felix Burda Stiftung (FBS) im Verbund mit der Deutschen Krebshilfe, der Deutschen Krebsgesellschaft und der Gastroliga jedes Jahr im März eine bundesweite Aufklärungsaktion zum Thema Darmkrebs. Ziel ist es, die Sterblichkeitsrate in den nächsten 5 Jahren um 50% zu senken.
Darmkrebs-Vorsorge mit Test auf Blut im Stuhl und Darmspiegelung
Die einfachste und billigste Methode der Früherkennung ist der Test auf verstecktes Blut im Stuhl (Haemocculttest). Damit lassen sich etwa 35% der Darmkrebs-Erkrankungen erkennen. Die sicherste Methode ist jedoch die Darmspiegelung (Koloskopie), mit der sich laut einer aktuellen Studie fast alle Tumore erfassen lassen. Die Koloskopie ist ab dem 55. Lebensjahr eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen.
Darmkrebs-Therapie: Im frühen Stadium reicht oft eine Operation
Wichtigste Therapie bei Darmkrebs ist die Operation. Je nach dem, wo sich der Tumor befindet, wird ein Teilstück des Darms entfernt. Im frühen Stadium ist eine zusätzliche Strahlen- oder Chemotherapie meistens nicht notwendig.
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