Virusgrippe (Influenza)
Die Influenza ist eine akute Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird. Das Influenza-Virus ist hochansteckend, die Übertragung geschieht durch Tröpfchen-, Schmier- und Kontaktinfektion.
Symptome
Ein bis drei Tage nach der Infektion bricht die Krankheit aus. Meist kommt es plötzlich zu hohem Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Schwäche, Halsschmerzen und Husten. Die Symptome dauern oft ein bis zwei Wochen an, dabei gibt es leichte sowie sehr schwere Verläufe, die tödlich enden können. Besonders gefährdet sind alte Menschen und Säuglinge sowie Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen (wie Zuckerkrankheit, Herzerkrankungen, Leber- und Nierenerkrankungen oder Erkrankungen des Immunsystems). Gefährlich ist meistens nicht die virale Infektion, sondern eine aufgrund des geschwächten Immunsystems auftretende Superinfektion: Bakterien vermehren sich übermäßig und rufen schwerwiegende Entzündungen hervor, beispielsweise des Hirns, der Muskeln oder des Herzmuskels.
Grippeepidemien
Bei Influenza-Viren kommt es häufig zu Veränderungen auf der Oberfläche des Virus. Auch wenn der Körper nach einer überstandenen Virusgrippe gegen den Erreger immun ist, kann er selbst leicht veränderte Viren nicht erkennen und bekämpfen. So entstehen die regelmäßigen Grippeepidemien, bei denen Menschen jedes Mal neu erkranken können.
Vor einer Virusgrippe schützt wirksam die Grippeschutzimpfung. Sie wird jährlich durchgeführt, vorzugsweise zwischen September und Oktober. Der Impfstoff wird jedes Jahr auf die aktuell zirkulierenden Virusformen abgestimmt. Entsprechend den Impfempfehlungen der STIKO ist die Grippeschutzimpfung vor allem bei Personen über 60 Jahren sinnvoll, weiterhin bei Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen und solchen, die mit zahlreichen anderen Menschen in Kontakt kommen.




