HIV / AIDS
Fortschritte im Kampf gegen Aids
Bis heute ist Aids trotz enormer wissenschaftlicher Bemühungen noch immer nicht heilbar; doch die Immunschwächekrankheit hat an Schrecken verloren: Moderne Therapien ermöglichen den Betroffenen trotz HIV eine fast normale Lebenerwartung. "Die Fortschritte im Kampf gegen Aids werden noch immer von der Zahl der Neuinfektionen in den Schatten gestellt", erklärte der amtierende UN-Generalsekretär Ban Ki Moon aus Anlass des Weltaidstages 2009. Nicht überall auf der Welt herrschen optimale Bedingungen: 97 Prozent der neuen Infektionen ereignen sich in Entwicklungsländern, wo es auch 98 Prozent der Aidstoten gibt.
Weltweit weniger HIV-Infektionen
Im Jahr 2008 haben sich weltweit 2,7 Millionen Menschen mit dem HI-Virus neu infiziert. In den vergangenen acht Jahren sank die Zahl neuer Aids-Infektionen weltweit um 17 Prozent. 2 Millionen Menschen sind 2008 an Aids gestorben. Die Zahl der Aidstoten ist in den vergangenen fünf Jahren um mehr als zehn Prozent gesunken. Das geht aus dem neuen Weltaidsbericht der Vereinten Nationen (UN) hervor.
Deutschland hat die niedrigste Infektionsrate in Europa
Nach einer aktuellen Schätzung des Robert Koch- Instituts (RKI) leben in Deutschland derzeit etwa 67.000 Menschen mit einer HIV-Infektion. Davon sind rund 55.000 Männer und 12.000 Frauen. Etwa 3.000 Menschen haben sich im Jahr 2009 neu mit dem Aids-Virus infiziert, seit 2007 ist die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland stabil.
Autoren und Quellen Weiterführende Themen





