Lungenkrebs-Therapie auf dem neusten Stand der Forschung
Es gibt verschiedene neue Therapie-Ansätze, um die Heilungschancen von Lungenkrebs in Zukunft zu verbessern.
Die Antiangiogenese zielt darauf ab, die Neubildung von Blutgefäßen zu hemmen, die den Tumor mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Dadurch soll der Tumor regelrecht "ausgehungert" werden. Es gibt bereits einige Medikamente mit dieser Wirkung, in den kommenden Jahren sind hier deutliche Fortschritte zu erwarten.
Eine Immuntherapie soll das körpereigene Immunsystem im Kampf gegen den Krebs unterstützen. Schon seit einigen Jahren laufen weltweit Studien zur Entwicklung eines Impfstoffs, um Rückfälle beim kleinzelligen Lungenkarzinom zu verhindern. Der Impfstoff mit der Bezeichnung BEC wird aus Mäusen gewonnen, denen menschliche Krebszellen eingespritzt werden und die dagegen Antikörper entwickeln. Diese Antikörper bekommt dann der Patient. Erste Ergebnisse dieser neuen Behandlungsmethode sind sehr viel versprechend, jetzt wird daran gearbeitet, das Verfahren weiter zu vervollkommnen.
Bei dieser Therapieform wird der Umstand ausgenutzt, dass Tumorzellen wesentlich temperaturempfindlicher sind als normale Körperzellen. Eine Hyperthermie wird meist mit einer Bestrahlungs- oder Chemotherapie kombiniert und verstärkt deren Wirkung. Die gezielte Temperaturerhöhung kann lokal, also nur im Bereich des Tumors, regional in der betreffenden Körperregion oder als Ganzkörperhyperthermie zur Anwendung kommen. Die Erhitzung des gesamten Körpers ist allerdings eine starke Belastung des Herz-Kreislauf-Systems und kann nur bei Patienten genutzt werden, die kreislaufstabil und in einem guten Allgemeinzustand sind. Bisher konnten Forscher noch nicht eindeutig belegen, dass diese Therapiemethode bei Lungenkrebs tatsächlich wirksam ist.
In den letzten Jahren haben monoklonale Antikörper Einzug in die Krebstherapie gehalten. In der Behandlung des Lungenkarzinoms ruhen die Hoffnungen derzeit auf dem EGFR-Blocker Cetuximab. Der Wirkstoff blockiert einen Wachstumsrezeptor auf der Zelloberfläche der Krebszellen und hemmt dadurch Tumorwachstum und -ausbreitung. Als neuer Therapieansatz bei Lungenkrebs wird Cetuximab auch in Verbindung mit Chemotherapie getestet. Bisher ist das Medikament in Deutschland allerdings nur zur Behandlung anderer Krebsarten zugelassen.
Die Genforschung hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Weil als gesichert gilt, dass Tumoren aufgrund genetischer Veränderungen der Zellen entstehen, arbeiten Forscher daran, die veränderten Gene irgendwann durch gesundes Erbmaterial ersetzen zu können. Die Gentherapie steht zwar noch am Anfang, aber die Ärzte und Wissenschaftler erhoffen sich davon völlig neue Behandlungsperspektiven.
Antiangiogenese: Dem Tumor "den Saft abdrehen"
Die Antiangiogenese zielt darauf ab, die Neubildung von Blutgefäßen zu hemmen, die den Tumor mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Dadurch soll der Tumor regelrecht "ausgehungert" werden. Es gibt bereits einige Medikamente mit dieser Wirkung, in den kommenden Jahren sind hier deutliche Fortschritte zu erwarten.
Immuntherapie unterstützt das körpereigene Abwehrsystem
Eine Immuntherapie soll das körpereigene Immunsystem im Kampf gegen den Krebs unterstützen. Schon seit einigen Jahren laufen weltweit Studien zur Entwicklung eines Impfstoffs, um Rückfälle beim kleinzelligen Lungenkarzinom zu verhindern. Der Impfstoff mit der Bezeichnung BEC wird aus Mäusen gewonnen, denen menschliche Krebszellen eingespritzt werden und die dagegen Antikörper entwickeln. Diese Antikörper bekommt dann der Patient. Erste Ergebnisse dieser neuen Behandlungsmethode sind sehr viel versprechend, jetzt wird daran gearbeitet, das Verfahren weiter zu vervollkommnen.
Mit Hitze gegen den Krebs: die Hyperthermie
Bei dieser Therapieform wird der Umstand ausgenutzt, dass Tumorzellen wesentlich temperaturempfindlicher sind als normale Körperzellen. Eine Hyperthermie wird meist mit einer Bestrahlungs- oder Chemotherapie kombiniert und verstärkt deren Wirkung. Die gezielte Temperaturerhöhung kann lokal, also nur im Bereich des Tumors, regional in der betreffenden Körperregion oder als Ganzkörperhyperthermie zur Anwendung kommen. Die Erhitzung des gesamten Körpers ist allerdings eine starke Belastung des Herz-Kreislauf-Systems und kann nur bei Patienten genutzt werden, die kreislaufstabil und in einem guten Allgemeinzustand sind. Bisher konnten Forscher noch nicht eindeutig belegen, dass diese Therapiemethode bei Lungenkrebs tatsächlich wirksam ist.
Mit Antikörpern Krebs gezielt bekämpfen
In den letzten Jahren haben monoklonale Antikörper Einzug in die Krebstherapie gehalten. In der Behandlung des Lungenkarzinoms ruhen die Hoffnungen derzeit auf dem EGFR-Blocker Cetuximab. Der Wirkstoff blockiert einen Wachstumsrezeptor auf der Zelloberfläche der Krebszellen und hemmt dadurch Tumorwachstum und -ausbreitung. Als neuer Therapieansatz bei Lungenkrebs wird Cetuximab auch in Verbindung mit Chemotherapie getestet. Bisher ist das Medikament in Deutschland allerdings nur zur Behandlung anderer Krebsarten zugelassen.
Gentherapie: Behandlung der Zukunft
Die Genforschung hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Weil als gesichert gilt, dass Tumoren aufgrund genetischer Veränderungen der Zellen entstehen, arbeiten Forscher daran, die veränderten Gene irgendwann durch gesundes Erbmaterial ersetzen zu können. Die Gentherapie steht zwar noch am Anfang, aber die Ärzte und Wissenschaftler erhoffen sich davon völlig neue Behandlungsperspektiven.
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