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Was tun bei Vergiftungen?

Mädchen am MedikamentenschrankVergiftungen betreffen in der Regel Kinder im Alter von zehn Monaten und 4,5 Jahren. Insbesondere Vergiftungen mit Haushaltsreinigern, Medikamenten, Kosmetika und gefährlichen Substanzen sind relativ häufig. Die Wirkungen der verschiedenen giftigen Substanzen können dabei sehr unterschiedlich sein. Häufige Symptome sind z.B. Übelkeit, Magenkrämpfe, Erbrechen, Schwindel, Kopfschmerzen, Herzrasen, Atemnot, Fieber und Bewusstlosigkeit. Um ihr Kind vor einer Vergiftung zu schützen, sollten Sie unbedingt alle gefährlichen Substanzen für das Kind unerreichbar, das heißt in entsprechender Höhe oder unter Verschluss halten.

Besonders gefährliche Substanzen bei Vergiftungen sind:
  • Haushaltsmittel: Chemikalien wie Frostschutzmittel, Desinfektions- und Reinigungsmittel sollten Sie unbedingt absolut kindersicher aufbewahren. Bei diesen Substanzen ist die Gefahr einer Vergiftung und Verätzung von Speiseröhre und Magen besonders groß.
  • Medikamente wie Schmerzmittel, Herz-Kreislaufmedikamente und Schlafmittel
  • Genussmittel wie Alkohol oder Nikotin aus Zigarettenkippen
  • Giftpflanzen wie z.B. Fingerhut, Tollkirsche, Eisenhut, Eibe, Schierling, Engelstrompete, Maiglöckchen oder Stechapfel
  • Kosmetika wie Nagellackentferner oder Parfüm
  • Öle: Lampen- oder Duftöle und Petroleum.


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