Sonnenschutz

Beim Aufenthalt in der Sonne ist ein angemessener Sonnenschutz wichtig, um Hautschäden wie Sonnenbrand, Hautalterung und Hautkrebs vorzubeugen. Vor allem in Reiseländern, in denen die Sonneneinstrahlung stärker und für Urlauber oft unberechenbarer ist als zu Hause, sollten gewisse Regeln zum Sonnenschutz beachtet werden.

Das richtige Sonnenschutzmittel

Die Wahl des Sonnenschutzmittels wird vor allem durch den Lichtschutzfaktor (LSF oder SPF, Sun Protection Factor) bestimmt. Welcher Lichtschutzfaktor benötigt wird, richtet sich einerseits nach dem sogenannten Lichttyp des Betroffenen, also danach, wie empfindlich dessen Haut auf die Sonne reagiert. Zum anderen spielt die aktuelle Stärke der UV-Strahlung am Aufenthaltsort eine Rolle, der sogenannte UV-Index. Der Lichtschutzfaktor gibt an, um wie viel sich bei richtiger Anwendung des Sonnenschutzmittels die Zeit verlängert, in der sich der Betroffene unbeschadet in der Sonne aufhalten kann.

Diese Zeit sollte man allerdings nie ganz ausreizen. Hautärzte raten, nie länger als zwei Stunden direkt in der Sonne zu bleiben, selbst wenn ein Sonnenschutzmittel mit sehr hohem Lichtschutzfaktor verwendet wird.

Beispiel: An einem Hochsommertag mit UV-Index 7 (hoch) droht empfindlichen Menschen mit Hauttyp 1 ohne Schutz schon nach fünf bis zehn Minuten ein Sonnenbrand. Schutz bieten Hut, T-Shirt, Sonnenbrille und eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (30-50).

Sonnenschutzmittel sind als Öl, Gel, Creme oder Milch erhältlich

Je nach Art des Sonnenbads und Hauttyp – also je nachdem, ob der Betroffene normale, fettige oder trockene Haut hat – kann er zwischen verschiedenen Präparaten wählen. Beispielsweise werden Sonnenschutzmittel als Öl, Gel, Creme oder Milch angeboten.

Kinder benötigen einen besonders guten Sonnenschutz, da ein schwerer Sonnenbrand bei ihnen zum Teil lebensgefährliche Auswirkungen haben kann. Sonnenschutzmittel zum Auftragen auf die Haut sind jedoch für Babys bis zu einem Jahr ungeeignet – hier schützen Textilien vor der Sonne.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 19.06.2013
  • Autor/in: Redaktion vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Robert-Koch Institut: Infektionskrankheiten A-Z
  • WHO: International travel and health
  • BZgA: Reisegesundheit
  • Auswärtiges Amt: Länder- und Reiseinformationen