Skorpione

Skorpione sind in der Regel nachtaktiv. Nur wenige Skorpione, nämlich weniger als 25 der 1.500 Skorpionarten, sind für den Menschen gefährlich. Besonders häufig findet man Skorpione im Süden der USA, in Mexiko und Nordafrika. Ausgesprochen giftige Skorpionarten kommen in Mexiko, Brasilien, Tunesien, Algerien und Marokko vor. Die sehr gefährlichen grünlich-gelben Arten findet man im Norden und Süden Afrikas und in Teilen Indiens.

Informieren Sie sich vor Ihrer Reise, ob es eventuell gefährliche Skorpione gibt. Fragen Sie auch vor Ort nochmals nach. Skorpione stechen in der Regel nur, wenn sie sich durch Berührung bedroht fühlen. Auf die Stiche reagieren besonders Kinder wegen ihrer geringen Körpergröße empfindlich.

Einige wichtige Verhaltensregeln zur Vorbeugung:

  • Meiden Sie unübersichtliches Gelände und bleiben Sie auf übersichtlichen Wegen.
  • Tragen Sie stets festes Schuhwerk. Laufen Sie niemals barfuß, besonders nicht auf Sand. Viele Skorpione vergraben sich im Sand.
  • Fassen Sie in keine Astlöcher, Mauerritzen oder sonstige nicht einsehbare Stellen.
  • Klopfen Sie Ihre Schuhe vor dem Anziehen aus und inspizieren Sie Ihre Kleidung.
  • Kontrollieren Sie Ritzen, Betten, Taschen, Handtücher und Duschvorhänge.

Erste Hilfe bei einem Skorpionstich

Bei einem Skorpionstich sollten Sie Ruhe bewahren und die betroffene Körperstelle ruhigstellen. Skorpionstiche verursachen bei Erwachsenen meist nur sehr starke Schmerzen. Falls aber Durchfall und/oder Erbrechen, Sehstörungen, Schweißausbrüche oder Muskelzittern hinzukommen, sollten Sie unbedingt ein Arzt aufsuchen. Ist ein Kind betroffen, sollte in jedem Fall ein Arzt hinzugezogen werden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 19.06.2013
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Robert-Koch Institut: Infektionskrankheiten A-Z
  • WHO: International travel and health
  • BZgA: Reisegesundheit
  • Auswärtiges Amt: Länder- und Reiseinformationen