Spezielle Vitalstoffe – Neurodegenerative Erkrankungen

Erkrankungen des Nervensystems wie Alzheimer, Parkinson oder Multiple Sklerose gehen mit einem erhöhten Bedarf an bestimmten Vitalstoffen einher. So sind die B-Vitamine für den Stoffwechsel der Nervenzellen von entscheidender Bedeutung.

Des Weiteren weisen Alzheimerpatienten häufig erniedrigte Vitamin-E- und -C-Konzentrationen in der Gehirnflüssigkeit auf. Das ist Zeichen für eine erhöhte oxidative Belastung. Dieser oxidative Stress kann die Erkrankungen auslösen und schnell fortschreiten lassen.

Bisher haben sich in vielen Studien jedoch noch keine Empfehlungen für eine spezielle Zufuhr von Mikronährstoffen – umgangssprachlich oft Vitalstoffe genannt – herausgestellt. Die Vermeidung von Übergewicht im mittleren Lebensalter, der Verzicht auf Rauchen, die Kontrolle des Blutdrucks, Bewegung sowie eine gesunde und ausgewogene Ernährung sind die besten Ratschläge, die man derzeit geben kann.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 12.04.2016
  • Autor/in: Dr. med. Petra Kittner-Schäfer
  • Quellen: H.K. Biesalski, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, Thieme Verlag 2002
  • K. Glagau, Mikronährstoffe und Ernährung, Forum Medizin 2001
  • W. Busse/H. Scholz, Das ABC der Vitalstoffe, Haug Verlag 2001
  • DGE, Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr 2000
  • Pharmazeutische Zeitung online: Demenzprävention: Vieles kann man vergessen (http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=49607)
  • Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Nahrungsergänzungsmittel – Vertrieb über Ärzte und Apotheker (http://www.bfr.bund.de/cm/343/nahrungsergaenzungsmittel_vertrieb_ueber_aerzte_und_apotheker.pdf)
  • Deutsches Krebsinformationszentrum: Nahrungsergänzungsmittel: Große Versprechen, k(l)eine Wirkung? (https://www.krebsinformationsdienst.de/behandlung/nahrungsergaenzungsmittel.php)
Suche nach Netzwerk- & Servicepartnern
Zertifizierung