Coenzym Q10

Coenzym Q10 wird auch als Ubichinon bezeichnet, was darauf zurückzuführen ist, dass es in tierischen und pflanzlichen Organismen ubiquitär (also überall) vorhanden ist. Es wurde erstmals 1957 aus Rinderherzen isoliert. Coenzym Q10 ist ein essentieller Bestandteil der Mitochondrien in den Zellen, die für die Energiegewinnung verantwortlich sind.
Ein Mangel an Coenzym Q10 macht sich daher in einer verminderten zellulären Leistungsfähigkeit und erhöhtem oxidativen Stress in den Mitochondrien bemerkbar.
Besonders reich an Ubichinon sind Fleisch, Fisch, Eier und kaltgepresste Pflanzenöle (z.B. Weizen- und Maiskeimöl).

Physiologischerweise nimmt die körpereigene Q10-Produktion im Laufe des Alters ab, man hat jedoch auch bei Menschen mit Herzerkrankungen, Diabetes, Krebs oder AIDS erniedrigte Werte gefunden. Bei Herzerkrankungen wie Angina pectoris oder chronischer Herzinsuffizienz wurden durch Q10-Gabe deutliche Verbesserungen festgestellt.

Coenzym Q10 wirkt wie Vitamin E, C und Selen antioxidativ. Da diese Oxidantien sich gegenseitig regenerieren ist die gemeinsame Wirkung wesentlich größer als die Summe ihrer Einzelwirkungen.
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