Glucosinolate werden auch Senfölglycoside genannt. Sie sind schwefel- und stickstoffhaltig, wodurch sie vielen Pflanzen einen scharfen beziehungsweise bitteren Geschmack verleihen. In der Naturheilkunde werden sie oft wegen ihrer antimikrobiellen Eigenschaften eingesetzt, denn sie wirken gegen Bakterien, Viren und Pilzinfektionen. Glucosinolate kommen zum Beispiel in Meerrettich, Senf, Kresse und Kohlgemüsearten wie Rosenkohl und Brokkoli vor.